Wie teuer ist es wirklich?

Pfändungsschutz-Konto

Cornelia Schmalenbach
Lesezeit 1 Min

Berlin - Dreiste Abzocke: Das neue Pfändungsschutzkonto soll denen helfen, die wegen ihrer Schulden schon genug Probleme haben. Doch viele Banken verlangen dafür horrende Gebühren.Seit 1. Juli müssen Banken Girokonten in so genannte Pfändungsschutzkonten umwandeln, auf denen mindestens 985,15 Euro monatlich sicher sind. Diesen Service gibt es nur in seltenen Fällen kostenlos, wie bei der Ing-Diba. Die Netbank verlangt als monatliche Kontoführungsgebühr 20 Euro, Comdirect 10,90 Euro und die Deutsche Bank fast 9 Euro. Doch auch die Konditionen werden schlechter - die Kreditkarte ist weg. Mit bösen Folgen: "Kunden von Direktbanken können jetzt nicht mehr kostenlos an Bankautomaten Geld ziehen, sie zahlen pro Abbuchung zehn Euro", sagt Wolff von Rechenberg vom Vergleichsportal banktip.de.Commerzbank und Deutsche Bank gewähren nur Kundenkarten zur Barauszahlung an eigenen Automaten. Und noch ein Nachteil: Postbank und Commerzbank, bei denen Girokonten ab bestimmtem Mindestbetrag bisher für die Inhaber kostenlos waren, zahlen jetzt bis zu 8,90 Euro. Weitere Details über die Kosten in der Tabelle von banktip.de.------------------------------Tabelle: So viel müssen Sie zahlen

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema