Wie sicher ist das Mega-Festival?

400 000 Rockfans bei Haltestelle Woodstock

MBÖ
Lesezeit 2 Min

Küstrin - Das Todes-Drama der Loveparade. Die Angst bleibt, denn schon naht das nächste Mega-Festival: "Haltestelle Woodstock" in Küstrin. Besorgte Eltern fragen: Wie sicher ist das Festival?Mehr als 400 000 Fans werden kurz hinter der polnischen Grenze erwartet, 50 000 davon aus Deutschland. Noch mehr Besucher, steigt damit die Gefahr? "Klares ,Nein'", beschwört Jens Lawrenz vom Seelower Jugendzentrum Frizz, dem deutschen Kooperationspartner der "Haltestelle". Denn nach der Tragödie der Loveparade wurde das Sicherheitskonzept verschärft.Lawrenz: "Wir haben keine Zäune um das Gelände, Tunnel erst recht nicht. Das Befahren des Geländes ist in diesem Jahr verboten". Außerdem herrscht abgesehen von einem Biergarten (in dem es wirklich nur Bier gibt) strengstes Alkohol-Verbot. "Wir werden die Leute mit 2000 extra geschulten Ordnern peinlichst genau filzen. Wer Schnaps trinkt, fliegt raus. Wer harten Alkohol oder Drogen verkauft, wandert in den Knast."------------------------------Wer alles in Küstrin rocken wirdDie "Haltestelle Woodstock" ist das größte nichtkommerzielle Open-Air Rock-Festival Europas.50 Bands sind dabei, unter anderem die Superstars von Papa Roach (heute, 20.20 Uhr)), Stargeiger Nigel Kennedy (heute, 22.55 Uhr) oder Life of Agony (morgen, 0.15 Uhr). Motto: "Love, Peace and Rock 'n' Roll".Der Eintritt inklusive Campingplatz ist frei, das Festival wird von Spendengeldern finanziert. Organisator ist die Stiftung Großes Orchester zur Festtagshilfe, die in Polen Geld für Kinderkliniken sammelt.Auf dem mehrere Hektar großen Gelände gibt es 450 Waschstellen mit Duschen und 600 Toiletten.------------------------------BU: Stargeiger Nigel Kennedy rockt heute.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema