Wie kniefreundlich ist mein Sport?

Bewegung im Expertencheck

BK
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Professor Grifka hat in seinem Buch "Die kleine Knieschule" (siehe Büchertipps Seite 8) verschiedene Sportarten im Hinblick auf die Kniebelastung unter die Lupe genommen. Er unterscheidet drei "Güteklassen" von Sportarten. Bei denen aus der Gruppe A gibt er grünes Licht, bei denen der Gruppe B ist besondere Vorsicht erforderlich, die der Gruppe C sind eher verletzungsintensiv und Gelenk belastend. Von den unter Extremsportarten genannten Aktivitäten rät der Experte bei Kniebeschwerden strikt ab.Sportarten der Gruppe ASchwimmen: möglichst mit Kraulbeinschlag und in 32 bis 34 Grad warmem Wasser, damit die Muskulatur locker bleibtRadfahren: in der EbeneWandern: in ebenem GeländeStandard-Tanzen: nicht als TurniersportGymnastik: mit GymnastikmatteSkilanglauf: auf gut gespurten LoipenJoggen: auf weichem Boden und in Schuhen ohne UmknickgefahrSportarten der Gruppe BReiten: möglichst keine Sprünge oder RenngaloppTurnen: bei Schmerzen Übungen sofort abbrechenLeichtathletik: nur als FreizeitsportFederball/Badminton: als Hobbysport, auf ebenen Untergrund achtenKegeln: nicht abrupt abbremsen, das Knie nicht verdrehenBodybuilding: keine übermäßige Gewichtsbelastung des Knies und des UnterschenkelsTischtennis: Drehbewegungen vermeidenGolf: auf gute Schlagtechnik und kontrollierte Bewegung des Kniegelenks achtenSportarten der Gruppe CTennis: kaum dosierte Bewegungen möglichHallensportarten (Volley-, Basket-, Handball): der stumpfe Bodenbelag bremst den Schuh abrupt, während sich der Oberkörper noch vorwärts bewegt. Das bedeutet für das Knie eine schädliche Scherbewegung.Kraftsport: alle Gewichtsbelastungen des Oberkörpers sind zusätzlicher Stress für das Knie.Rudern: das volle Durchstrecken der Kniegelenke unter Gewichtsbelastung fördert den VerschleißSegeln: plötzliche Balanceakte können zu unkoordinierten Bewegungsabläufen und Verdrehungen des Kniegelenks führenWindsurfing: in gefährlicher Brandung oder bei starken Böen ist der Bewegungsablauf nicht voll zu kontrollierenAlpinski: unzureichende Technik und Waghalsigkeit sind die Haupt-Verletzungsursachen.Fußball: erhebliche Beanspruchung des Kniegelenks, hohe Verletzungsgefahr (siehe Interview auf der Seite links: "Wie können Fußballer Verletzungen vermeiden?" )Extrem-SportartenSquash: Verdrehbewegungen des Knies sind häufigSkateboard: stellt auch bei Kniegesunden besondere Anforderungen an Koordination, Geschicklichkeit und blitzschnellen BewegungseinsatzKampfsportarten: Boxen, Ringen, Fechten, American Football, Rugby und alle Selbstverteidigungsarten sind gekennzeichnet durch ruckartige Bewegungen über den normalen Gelenkspielraum hinaus, die zu Verletzungen und vorzeitigem Verschleiß (Arthrose) führen.

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