Ist das Unions neues Innenverteidigerpärchen? Rechts Toni Leistner, links Neuzugang Marc Torrejon? Als Back-up wird der ja nicht geholt worden sein. Aber links? Er ist doch eigentlich Rechtsfuß ...
Kommt ihnen das etwa spanisch vor? Lustigerweise gibt es dieses Sprichwort auch auf der iberischen Halbinsel. Da lautete es: „Esto me suena a chino“ – das kommt mir chinesisch vor. Und genau da kommt wieder Leistner ins Spiel. Der steht bei den Köpenickern als Abwehrchef hoch im Kurs und noch bis zum Sommer 2018 unter Vertrag.
Doch dass der gebürtige Dresdner von der Bundesliga träumt oder sich reif für Insel fühlt, ist bekannt. Weniger bekannt ist im Forsthaus die Tatsache, dass zumindest ein potenzieller Angriff auf den 1,90 m großen Blondschopf abgeblasen wurde.
Für Union eine glückliche Fügung
Und das hat mit Investoren aus China zu tun. Die in Hongkong ansässige Fosun International ist seit Juli 2016 Besitzer des englischen Traditionsklubs Wolverhampton Wanderers. Bis Dienstag war dort ein gewisser Paul Lambert Trainer. Der Ex-Dortmunder ist ausgesprochener Leistner-Fan, war auch schon in der Alten Försterei, um sein Objekt der Begierde unter die Lupe zu nehmen. Ein Angebot an die Köpenicker sollte hereinflattern. Doch traditionsgemäß steigen die Besitzer der Premier-League-Klubs und der Championship-Vereine erst spät in den Markt ein.
Für Union eine glückliche Fügung, will man Leistner doch eher behalten. Denn Lambert und die Wolves haben sich dieser Tage im Disput darüber getrennt, wer denn jetzt hauptverantwortlich bei der Kadergestaltung zeichnet. Sein Nachfolger Nuno Espirito Santo, bislang als Trainer in Valencia und beim FC Porto in Erscheinung getreten, ist mit dem deutschen Markt wenig vertraut. Von dort droht Union also erst einmal keine Gefahr. Aber es soll ja noch den einen oder anderen Klub auf der Insel mehr geben. Und nicht alle haben Chinesen als Bosse ...
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