Wie Gangster Konten plündern - und wie man sich wehren kann

Die miesen Tricks der Datendiebe

BK
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Der Albtraum schlechthin: Man hat am Bankautomaten Geld abgehoben - und Wochen später wird das Konto geplündert. Die Zahl der Betrugsfälle durch gestohlene EC-Karten-Daten, das sogenannte Skimming, hat dramatisch zugenommen.40 Millionen Euro Schaden: Im ersten Halbjahr 2010 gab in Deutschland mehr Skimming-Fälle als im gesamten Jahr 2009, meldet das Bundeskriminalamt (BKA). Damals wurden 960 Automaten manipuliert und etwa 100000 Bankkunden betrogen und 40 Millionen Euro Schaden angerichtet. Genaue Zahlen für Berlin kann die Polize bisher zwar nicht nennen, aber die Hauptstadt wird wohl im Bundestrend ligen.So funktioniert Skimming: Die Verbrecher kopieren die auf der EC-Karte gespeicherten Daten auf Karten-Rohlinge und heben damit Geld ab - wenn sie zuvor auch die Geheimzahl (PIN) abgegriffen haben.Schwachpunkt Magnetstreifen: An die Karten-Daten gelangen die Skimmer meist, indem sie vor den Kartenschlitz des Automaten oder des Türöffners der Bankfiliale in Sekundenschnelle eine Attrappe kleben oder klemmen. Sie liest die Daten auf dem schwarzen Magnetstreifen mit und speichert sie. Später nehmen die Täter den Vorsatz wieder ab. Die PIN besorgen sie sich durch eine Mini-Kamera am Automaten oder an der Decke oder eine nachgebaute Tastatur, die die Zahl speichert.EMV-Chip: Diese Masche funktioniert nur an Automaten außerhalb Europas, die Daten vom Magnetstreifen auslesen. Seit 1. Januar nutzen alle europäischen Bankautomaten und Kartenlesegeräte nur den angeblich sichereren EMV-Chip. Das BKA fordert daher von den Banken, auch Karten ohne Magnetstreifen auszugeben.------------------------------BU: Beim Eingeben der Zahlen sollte man Vorsicht walten lassen.

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