Sie sind oft die Alternative, wenn Eltern für ihre Kleinen keinen Kita-Platz finden oder sich eine individuellere und familiärere Betreuung gerade von unter Dreijährigen wünschen: Tagesmütter. Doch wie findet man die richtige?
Jede Tagesmutter braucht eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt. Hat sie keine Erzieher-Ausbildung, muss sie sich in 160 Unterrichtsstunden dafür qualifizieren. „Eltern sollten bei der Wahl nicht nur auf die Homepage schauen, sondern die potenzielle Tagesmutter aufsuchen“, rät Heiko Krause vom Bundesverband für Kindertagespflege gegenüber dem KURIER.
Im Gespräch kann man erfragen, wie viele Jahre die Tagesmutter schon Erfahrungen gesammelt hat, wie ihr pädagogisches Konzept ist, welche Erziehungsprinzipien sie hat (etwa: Kein Fernsehen!), wie der Tagesablauf ist, wie viele Kinder sie gleichzeitig betreut – wobei fünf die Obergrenze ist.
„Auch das Alter der anderen Kinder kann wichtig sein. Fühlt sich mein Kind eher in der Gruppe wohl, sollten die anderen gleichaltrig sein. Ist mein ,großes’ Kind lieber für sich, bietet sich eine Gruppe mit Säuglingen an. Will ich aber ein Baby betreuen lassen, sollte sie nicht schon vier andere unter Vertrag haben. Sie kann unmöglich fünf Säuglinge gleichzeitig betreuen“, so Krause.
Auch abchecken: Sind die Räume sauber, groß genug? Ist Platz für Mittagsschlaf? CWG
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