Berlin/ Hamburg - Sie wurde nur 23 Jahre alt, starb bei ihrer sechsten Brust-OP. Warum bloß wurde aus der Berliner Krankenschwester-Schülerin Carolin Ebert die Pornodarstellerin "Sexy Cora"?Tim Wosnitza (25) und Carolin lernen sich in einer Disco kennen. Für ihren Freund, Typ Bodybuilder, bricht Carolin ihre Lehre zur Krankenschwester ab, zieht von Schwerin nach Hamburg - und geht anschaffen. Das Paar beginnt, Pornos zu drehen. Zunächst tritt auch Tim Wosnitza vor der Kamera auf, später wird er Kameramann und "Manager" für seine Freundin, die sich nun "Sexy Cora" nennt. Sie lässt sich die Brüste vergrößern und die rechte Körperseite tätowieren.Es sind knallharte Sex-Clips, die "Sexy Cora" und Tim Wosnitza in Eigenregie übers Internet vermarkten. Hardcore. Alle drei Tage ein neuer Film. Tim ist die treibende Kraft für immer extremere Videos. "Bei ihrem ersten öffentlichen Dreh wäre sie am liebsten weg gelaufen", spricht er 2009 bei einem Interview auf einer Pornomesse für sie. Wie immer. Sie wird gefragt, er antwortet.Mit Ekel-Aktionen bringt der "Manager" seinen "Star" in die Öffentlichkeit: Im Mai 2009 lädt "Sexy Cora" zum Open-Air-Gang-Bang in die Boberger Dünen. Geschockte Passanten rufen die Polizei. Wenige Wochen später ein "Rekordversuch" im Massen-Blowjob, der nach 75 Männern mit einem Kreislaufkollaps endet.Anfang 2010 gelingt Tim der größte PR-Schlag: "Sexy Cora" zieht ins Big Brother Haus, wird über Nacht einem Millionenpublikum bekannt. Kurz zuvor hatten die beiden geheiratet. Im Haus sinniert Cora offen über ihr Pornoleben: "Was kann ich denn, außer die Beine breit zu machen?"Der Witwer will die Online-Pornos seiner toten Frau auch weiterhin im Netz stehen lassen und Gewinn bringend vermarkten. Es sei schließlich "ihr Lebenswerk."------------------------------BU: Nach einem gescheiterten Rekordversuch im "Massen-Blowjob" wird Cora von einem Sanitäter ins Krankenhaus gebracht. BU: Auch in ihren Gemälden drehte sich alles um Sex, Sex und nochmal Sex.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com