Wetterpatenschaften

Ein Hoch, das meinen Namen trägt

Die Meteorologen der Freien Universität verkaufen jetzt die Patenschaften für die Wettergebiete 2016.

Norbert Koch-Klaucke
Lesezeit 2 Min

© dpa Lizenz

Die FU-Meteorologen vergeben ab Mittwoch (16.9.), 0 Uhr die Wetterpatenschaften für 2016. Anträge für die Namensvergabe der Hoch- und Tiefdruckgebiete stehen unter www.wetterpate.de im Internet, können per Post, Fax oder Mail gestellt werden.

Im Gegensatz zu diesem Jahr stehen 2016 die Männernamen für das schöne Wetter (Hoch) und die Frauennamen für die nicht so schönen Tiefdruckgebiete. Die Patenschaften für die Hochs kosten 355 Euro (weil sie meist wochenlang anhalten), für die Tiefs nur 236 Euro (dauern nur ein paar Tage). „Damit finanzieren wir die Wetterstation unserer Studenten, die seit 2002 nicht mehr öffentlich gefördert wird, damals fast vorm Aus stand“, sagt Thomas Dümmel vom FU-Wetterpaten-Team.

Die Namensvergabe für die Wettergebiete geschieht ab Jahresbeginn in alphabetischer Reihenfolge. Etwa 150 Tiefs und 50 Hochs sind es jedes Jahr. „Wer eines als Geburtstags- oder Hochzeitsgeschenk mit dem richtigen Anfangsbuchstaben ergattern will, muss daher schnell sein“, sagt Dümmel. „Aus über 20 Ländern kommen Anfragen, sogar aus Südamerika, Russland und Japan“, sagt Dümmel.

Dass es zur Zeit regnet, kaum die Sonne scheint, daran ist Michael Engel schuld. Das Tief, das bis zum Wochenende viele Wolken schickt, Temperaturen bis 23 Grad beschert, trägt seinen Vornamen. Wann es vom Schönwetter-Hoch „Maybrit“ abgelöst wird, ist noch unklar. Dessen Namenspatin ist übrigens ZDF-Talk-Lady Maybrit Illner.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema