Es wird schwül

Starkregen und Gewitter im Anmarsch

Blitz und Donner am Donnerstag und Freitag. Hitze vielleicht am Monatsende.

Kay Schöphörster
Lesezeit 2 Min
Es könnte ziemlich gewittrig werden in den kommenden Tagen.

Es könnte ziemlich gewittrig werden in den kommenden Tagen.

© dpa

Und wieder stellt sie sich – die Frage aller Fragen: Wie wird’s Wetter? Kommt die Monsterhitze zurück? Vielleicht! Aber dazu später mehr.

Vorerst können sich Hitzegeschädigte aus dem Juni weiter an der in der Deutschlang vorherrschenden mäßigen Wärme erfreuen.

Denn temperaturmäßig ändert sich in den nächsten Tagen wenig bis gar nichts, so die Einschätzung von Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net). Im Westen und Süden wird es eher etwas wärmer sein – lokal bis zu 26 Grad – als im Osten. Und im Norden bleibt es wohl sogar bis zu zwei Grad kälter, als in Anbetracht des langjährigen Mittels zu erwarten wäre – also kein T-Shirt-Wetter an Nord- und Ostsee.

Ab Freitag kommt dann die Schwüle 

Der Mittwoch bleibt überall noch vorwiegend freundlich und trocken. Aber es geht auch deutlich wechselhafter, wenn nämlich ab Donnerstag von Westen und Süden Schauer und Starkregen übers Land ziehen.

Ab Freitag kommt dann die Schwüle hinzu und bei örtlichen Gewittern kann es ordentlich rappeln. Da wird’s wohl später am Tag auch den Osten treffen. Dabei bleibt es im Norden richtig kühl. Bei 14 Grad wird gebibbert. Im Binnenland wird es angenehmer, immerhin sind bis zu 26 Grad drin.

Am Wochenende beruhigt sich das Ganze zusehends. Sonne und Wolken bilden das meteorologische Sonnabendgemisch. Nur sehr vereinzelt wird es anfangs noch donnern. Der Sonntag verläuft ähnlich, ein kurzer Schauer ist immer drin bei maximal 25 Grad.

In Sachen weiterer Temperaturentwicklung hat der US-Wetterdienst NOAA für das letzte Monatsdrittel eine interessante Entwicklung berechnet: Es könnte die nächste große Hitzewelle vor der Tür stehen! Denn die Experten meinen, dass die Wetterlage sehr ähnlich zu der Ende Juni sei. Heiße Luft direkt aus der Sahara würde über das Mittelmeer Kurs auf Europa nehmen und bis nach Deutschland strömen. Aber schau’n wir mal. Am Ende ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist – weiß doch jeder. KS

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