Schön war es bislang, das Wochenende. Und es geht so weiter. Der Sonntag beginnt vielerorts grau: Zwischen Nordsee und Alpen hält sich gebietsweise dichter Nebel, stellenweise mit Sichtweiten unter 150 Metern. Im Laufe des Vormittags löst er sich auf, wenn auch teils zäh.
Viel Sonne, wenige Schauer am Nachmittag
Danach zeigt sich das Wetter von seiner freundlichen Seite, mit Sonne und Wolken im Wechsel und Höchstwerten zwischen 17 und 23 Grad. Besonders im Westen und Norden sowie an den Alpen gibt es längere sonnige Abschnitte. Nur im Süden sind ab dem Nachmittag einzelne Schauer möglich, vereinzelt auch Gewitter. In der Nacht kühlt es auf 14 bis 8 Grad ab, bei klarem Himmel örtlich auf 5 Grad.
Auch der Wochenstart bleibt spätsommerlich. Am Montag und Dienstag klettern die Temperaturen auf bis zu 24 Grad. Nach der morgendlichen Nebelauflösung wird es überwiegend freundlich, lediglich im hohen Norden ziehen dichtere Wolken durch. An der Grenze zu Dänemark fällt am Dienstag etwas Regen, an der Küste frischt der Südwestwind zeitweise stark böig auf.
Omegalage hält Deutschland trocken und mild
Verantwortlich für das ruhige Herbstwetter ist eine sogenannte Omegalage: Über dem Nordatlantik liegt ein kräftiges Tief, über Europa hat sich ein stabiles Hoch aufgebaut. Dazwischen wird sehr warme Luft nach Norden gelenkt. Unter dem Hoch sinkt die Luft ab, Wolken werden unterdrückt. Dieselbe Wetterlage hat allerdings eine Kehrseite: In Katalonien stehen nach mehr als 270 Litern Regen ganze Straßenzüge unter Wasser. Deutschland bleibt verschont, aber nur, solange das Hoch hält.
Rote Warnstufe wegen extremen Wetters in Barcelona (Spanien).
© IMAGO/Joan Gosa
Und das ist bald vorbei. Am Mittwoch startet der Tag zwar noch vielerorts sonnig mit bis zu 24 Grad, doch von Westen ziehen bereits Wolken auf. Ab dem Abend setzt Regen ein, vereinzelt mit Gewittern. In der Nacht zum Donnerstag breiten sich die Niederschläge ostwärts aus, örtlich droht Starkregen. An der Nordsee frischt der Wind aus Nord auf, in Böen stürmisch. Danach wird es spürbar kühler und unbeständiger. Der Herbst übernimmt endgültig das Kommando.
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