Wertverlust

Riesige Unterschiede bei Autokosten

Anschaffungspreis, Sprit, Wartung und Wertverlust machen das Auto zu einem Luxusgut im wahrsten Sinne des Wortes.

BK
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Anschaffungspreis, Sprit, Wartung und Wertverlust machen das Auto zu einem Luxusgut im wahrsten Sinne des Wortes.

Wer es sich leisten kann, kauft sich einen Neuwagen. Wer knapper bei Kasse ist, der setzt auf einen Gebraucht- oder Leasingwagen. Für wen sich die kostenintensive Anschaffung eines eigenen Wagens rein von der Fahrhäufigkeit nicht lohnt, der nutzt Car-Sharing Dienste oder Fahrgemeinschaften. Trotz der guten öffentlichen Verkehrsinfrastruktur sind viele Berliner auf einen eigenen Luxusschlitten angewiesen. Insbesondere Berufspendler brauchen den Wagen, um die teils weiten Strecken zurückzulegen. Und auch die mobile Flexibilität ist mit einem Wagen größer als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wie teuer das Autofahren wirklich ist, darüber haben nur die wenigsten einen Überblick. Am meisten auffallen dürften den Fahrzeughaltern wohl die teuren Spritkosten, die ins Bodenlose zu wachsen scheinen. Der Löwenanteil der Kosten ergibt sich allerdings aus dem Kaufpreis und dem Wertverlust eines Wagens, wie der aktuelle Auto-Unterhaltskostenvergleich von Auto Bild und dem Branchendienst Schwacke bei den hundert beliebtesten Autos zeigt. Der Vergleich fördert zutage, dass die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugklassen teilweise erheblich schwanken. Nach den Kosten pro Kilometer kommen Autobesitzer mit einem Kleinwagen wesentlich günstiger weg als mit einem SUV-Geländewagen. Bei den Berechnungen berücksichtigt wurden zu 80% der Neuwagenlistenpreis der meistverkauften Autos 2012 und einige neue Modelle mit guten Verkaufsprognosen. Ausgegangen wurde von einer fünfjährigen Nutzung und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr.

Beim Kauf von Restwertriesen Geld sparen
Zwar lösen die Benzinpreise auch im vergleichsweise günstigen Berlin am heftigsten Empörung aus, doch der Wertverlust eines Wagens ist der Faktor, der letztlich ins Geld geht. Insbesondere Neuwagenkäufer haben hier mit den größeren Einbußen zu rechnen, denn Gebrauchtwagen haben zumeist bereits den größten Wertverlust hinter sich, wenn sie gekauft werden. Während die Anschaffungskosten niedriger liegen, schlagen jedoch Verbrauch und Wartung bei einem Gebrauchten stärker zu Buche. Der Wert eines Neuwagens sinkt ab dem Verkauf, Fahrzeughalter bekommen ihn jedoch erst bei einem geplanten Wiederverkauf des Wagens Jahre später zu spüren. Um dem großen Schrecken zu entgehen sollten Autobesitzer vor dem großen Autokauf darauf achten, ob es sich bei dem ausgewählten Fahrzeugmodell um einen so genannten Restwertriesen handelt. Gemeint sind damit Wagen, die sich auch nach einer gewissen Zeitspanne als die wertstabilsten Fahrzeuge auf dem deutschen Markt erweisen. Für potentielle Autokäufer lohnt es sich daher, auf aktuelle Restwert-Prognosen einen Blick zu werfen.

Auf eigener Faust zum Werterhalt beitragen
Fahrzeughalter, bei denen der Autokauf schon ein paar Jahre zurückliegt, können den Wertverlust ihres Wagens vielleicht nicht komplett verhindern, jedoch können sie ihn mit ein wenig Einsatz geringer halten. Ein zentraler, aber oft unterschätzter Aspekt der Werterhaltung ist die regelmäßige Instandsetzung des eigenen Wagens. Neben den geforderten Kontrollen und Wartungen in der Autowerkstatt, haben Autofahrer mit etwas technischem Grundverständnis zahlreiche Möglichkeiten, bei der Fahrzeughaltung selbst Hand anzulegen. Die Betriebsanleitung des Herstellers und hilfreiche Ratschläge zur Autopflege können hierfür im Zweifel als gute Orientierungshilfe dienen. Richtige Autopflege trägt dabei nicht nur zum Erhalt des Wiederverkaufswertes bei, sondern ist vielmehr auch eine Sache der Fahrsicherheit. Große Unfallgefahr bergen beispielweise veraltete Reifen. Das wird von Autobesitzern häufig übersehen, obwohl jedes Reifenmodell ein bestimmtes Verfallsdatum hat. Eine Reifenerneuerung ist aber wegen der hohen Unfallgefahr wichtig. Was es bei den verschiedenen Saisonreifen zu beachten gibt, dazu gibt es hier weitere Informationen.

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