Geldregen über dem Grunewald! Bei „Wer wird Millionär“ räumte gestern eine Berlinerin den Gewinn ihres Lebens ab. Die 35-jährige Christina Werth kämpfte sich wacker bis zur Millionenfrage – und kehrte mit 500.000 Euro in die Hauptstadt zurück.
„Richtig angekommen ist der Gewinn bei mir noch nicht“, sagte Werth dem KURIER. Schon vor Monaten hatte sich die 35-Jährige, die als Prokuristin bei einer Sicherheitsfirma arbeitet, als Kandidatin beworben. „Seit Jahren schaue ich die Show mit meinem Mann, fragte mich immer, wie es sein muss, selbst auf dem Ratestuhl zu sitzen.“
Nun durfte sie es testen – schon am vergangenen Montag schaffte es Werth auf den begehrten Platz bei Quizmaster Jauch, kam flott bis zur 64.000-Euro-Frage. Kein Wunder: „Ich habe mich gut vorbereitet, für die Teilnahme mein Allgemeinwissen aufpoliert“, sagt sie. Werth büffelte Politik, Geschichte, Musik, Geografie. „Ich habe mit allen wichtigen Infos ein eigenes, dickes Notizbuch gefüllt. So konnte ich mit einem guten Gefühl in die Sendung gehen.“ Die Millionenfrage (siehe Foto) konnte sie nicht beantworten. Werth brach ab, kassierte 500.000 Euro. Und nun? Mit Mann Fabian (35) träumt sie von einer Reise, vielleicht von einem eigenen Buch. Und: auch ein Nasenhaarschneider für ihren Mann muss her!
„Meinen Kontoauszug werde ich auf jeden Fall einrahmen“, sagt sie. Wichtiger war der Berlinerin die Anerkennung von Quizmaster Jauch. „Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Ich wollte auf keinen Fall, dass er mich doof findet“, sagt sie.
Mega-Blamage dagegen für Kandidatin Tanja Fuß (20), Modedesign-Studentin aus Aachen: Sie scheiterte an der ersten (!) Frage, gab die falsche Antwort, flog vom Stuhl. Null Euro! Das gab’s noch nie bei „Wer wird Millionär“. Ihren Negativ-Rekord trägt sie am Ende mit Humor: „Den Hauptgewinn habe ich ja schon bekommen.“ Sie meint ihren Freund Andreas (25), der ihre Blamage live im Studio mit ansah. „Pech im Spiel und Glück in der Liebe.“
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