Wenn jetzt Bundesliga wäre

So könnte Unions Start-Elf aussehen

Hinten haben die Alt-Eisernen die Nasen vorn, in der Offensive die Zugänge.

Mathias Bunkus
Lesezeit 3 Min
Marcus Ingvartsen (r.) wäre in der Startelf wohl dabei, Felix Kroos nicht.

Marcus Ingvartsen (r.) wäre in der Startelf wohl dabei, Felix Kroos nicht.

© Matthias Koch

Da stellt sich nicht nur für die Fans die Frage: Wie viel Aufstieg steckt noch in Union, wenn die Eisernen am 18. August gegen Leipzig ihr Debüt in der Bundesliga geben dürfen?

Gikiewicz ist im Tor gesetzt

Wenn die ersten Wochen der Vorbereitung als Maßstab genommen werden: nicht mehr so viele! Gesetzt ist natürlich Rafal Gikiewicz im Tor. Auch Marvin Friedrich und Christopher Trimmel dürften in der Abwehr ihr Plätzchen sicher haben. Was natürlich auch für Grischa Prömel im defensiven Mittelfeld gilt.
Bleibt Trainer Urs Fischer bei seiner Lieblingsformation mit einem 4-2-3-1 – was nach den ersten Wochen als mehr oder weniger gesichert gelten kann –, können sich auch Ken Reichel oder Christopher Lenz auf der linken Abwehrseite berechtigte Hoffnungen machen. Das wäre es dann – Stand jetzt – aber schon.
Die Testspiele und die Trainingslager deuten daraufhin, dass Anthony Ujah im Sturm beim Start die Nase vorn haben wird. Vor Sebastian Polter oder Sebastian Andersson. Als teuerster Einkauf der Klubgeschichte (rund zwei Millionen Euro) irgendwie auch nachvollziehbar. Zentral dahinter als verkappter Zehner oder Neuneinhalber hinterließ Marcus Ingvartsen einen guten Eindruck.

Becker ist eine Waffe

Abgerundet wird die Abteilung Attacke durch die Flügelspieler. Da kann man davon ausgehen, dass Suleiman Abdullahi durch seinen durch die Passprobleme hervorgerufen Trainingsrückstand an Sheraldo Becker nicht vorbeikommt. Der Niederländer ist nicht nur durch seine Geschwindigkeit eine Waffe. Bei seinem Counterpart auf dem linken Flügel besitzt Marius Bülter derzeit vor Marcel Hartel oder Joshua Mees die besseren Karten.
Von ganz vorne noch mal zurück nach hinten. Beim Ligastart wird Florian Hübner (länger von einer Knieverletzung ausgebremst) eher nicht aufdribbeln können. Also stechen sich Neven Subotic und Keven Schlotterbeck einen aus um den Platz neben Marvin Friedrich.

Harmonisches Schwaben-Doppel

Womit nur noch eine Stelle offen wäre. Die im zentralen Mittelfeld, egal ob offensiv ausgerichtet als Achter auf den Halbpositionen oder als zweiter Teil einer Doppelsechs. Da wird künftig geschwäbelt. Denn derzeit ist Christian Gentner prädestiniert dafür, sich mit Prömel zu ergänzen.
Es steckt also viel Neues in Unions Elf für den Bundesliga-Start. Aber auch die Alten sind beileibe nicht außen vor.

So könnte die Startelf - Stand jetzt - aussehen: Gikiewicz - Trimmel, Friedrich, Subotic, Reichel - Gentner, Prömel - Becker, Ingvartsen, Bülter - Ujah

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