Seine Worte sind freundlich, sorgsam gewählt, manchmal charmant, dann hart in der Sache, der Anzug sitzt, die Krawatte ebenfalls. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) und sein täglicher Spagat zwischen dem Auftreten eines Mannes von Welt, gekleidet wie ein Filmstar, und dem des harten Sparkommissars. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz bekam´s jetzt zu spüren. 7,2 Millionen Euro zahlt der Senat dieses Jahr an Zoo und Tierpark und der Senator schaute im Zoo vorbei, um zu sehen wofür. Ein Konzept solle Blaszkiewitz ausarbeiten, um die Zuwendungen zu senken. Sagen wie es weitergehen solle mit dem Tierpark, der in der Besucher-Krise steckt und attraktiver werden müsse. So nimmt Nußbaum sie alle in den Schwitzkasten, legt den Finger in schmerzliche Wunden und streichelt dabei lächelnd Elefanten. Eine Charme-Offensive, die der sonst eher poltrige Blaszkiewitz nichts entgegen setzen konnte. Blaszkiewitz weiß, dass er am Zug ist.Seite 8------------------------------Zitat: "Nußbaum erwartet Konzepte"
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com