Weihnachten im Zoo

Was für eine tierische Bescherung

Eis-Weihnachtsmann und Flechten: So wurde das Fest der Liebe im Zoo gefeiert.

Stefanie Hildebrandt
Lesezeit 2 Min
Panda-Männchen Jiao Qing zuckelte nur kurz am nur kurz am Jutesack.

Panda-Männchen Jiao Qing zuckelte nur kurz am nur kurz am Jutesack.

© dpa

Total verliebt: Affenmama Sakim und ihr Niedlich-NachwuchsBerlin Weihnachten ist das Fest der Liebe. Doch für das Siamang-Baby, das schon im Oktober im Berliner Zoo geboren wurde, war seitdem jeden Tag Bescherung. Mama Sakim ließ ihr Kleines die letzten zwei Monate lang nicht aus den Augen und aus den Armen. Schaukelte den Nachwuchs aufopferungsvoll durch das Gehege – Mutterliebe in ihrer niedlichsten Form.

Und während das Kleine sein erstes Weihnachtsfest kuschelig im weichen Fellmantel bei Mama verbrachte, bekam Eisbär Wolodja zur Feier des Tages eine Weißbrotstange und die Elche ein paar Flechten zum Knabbern.

Ein Weihnachtsmann zum Lutschen – auch was Feines für Panda Meng Meng.

Ein Weihnachtsmann zum Lutschen – auch was Feines für Panda Meng Meng.

© Olaf Wagner

Für Panda-Dame Meng Meng gab es hingegen eine eiskalte Überraschung. Die beiden Großen Pandas Meng Meng und Jiao Qing wurden von den Tierpflegern mit einer Portion Schnee aus dem benachbarten Pinguinhaus überrascht. Außerdem gab es Jutesäcke mit Leckereien zum Auspacken.

Einen Weihnachtsmann aus Eis probierte Meng Meng neugierig, spülte dann aber mit Bambus nach. Auch das achtjährige Männchen Jiao Qing knuddelte seinen Jutesack nur kurz, und wandte sich dann lieber frischem Bambus zu, den es genüsslich kaute.

Total verliebt: Affenmama Sakim und ihr Niedlich-Nachwuchs.

Total verliebt: Affenmama Sakim und ihr Niedlich-Nachwuchs.

© Olaf Wagner

Bis zu 12 Stunden verbringen die seltenen Bärchen mit Fressen. Bambus hat so wenig Energie, dass Pandas einfach andauernd daran nagen müssen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Aus diesem Grund machen die schwarz-weißen Tiere, von denen es schätzungsweise in freier Natur nicht einmal mehr 2000 Tiere gibt, auch keinen Winterschlaf wie andere Petz-Kollegen.

Einem Besuch zwischen den Jahren steht also nichts im Wege. Der Zoo und auch der Tierpark sind festlich geschmückt. „Wer fernab vom Trubel in Weihnachtsstimmung kommen möchte, dem lege ich einen Besuch wärmstens ans Herz“, empfiehlt Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem.

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