Nach der Klatsche bei den Bayern müssen sich die Basketballer von Alba Berlin wieder aufrichten. Sportdirektor Himar Ojeda meint: „Die Mannschaft ist frustriert, aber das ist doch ganz normal, wenn man verliert.“ Am Boden zerstört seien die Albatrosse dagegen nicht. „Wir müssen darauf aufbauen, was wir in München gut gemacht haben.“
Fünf Minuten lang sah es so aus, als ob eine Überraschung in München möglich wäre. Dann drehten die Bayern aber auf. Ein Dreier nach dem anderen segelte in den Berliner Korb. Ex-Albatross Reggie Redding allein verwandelte in der entscheidenden Phase vier Stück.
Im Heimspiel am Donnerstag wird Alba sich erheblich steigern müssen, will man nicht von den Münchnern achtkantig aus der Arena am Ostbahnhof (20.30 Uhr) geballert werden. „Wir haben leider am Anfang zu oft den Ball weggeworfen“, sagt Trainer Thomas Päch. Außerdem: „Wir haben vergessen, Leute auch mal eins gegen eins zu attackieren, um Lücken zu reißen.“
Am Donnerstag könnte Carl English wieder mit von der Partie sein. Er spielte wegen einer Mandelentzündung nur eine Minute. Seine Dreier fehlten Alba. Spielmacher Peyton Siva gab sein Comeback. Bilanz: zwei Punkte in fünf Minuten.
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