Der schönste Tag im Leben soll es sein - die Hochzeit. Zwar ist man in Deutschland rechtlich nur verheiratet, wenn man sich vom einem Standesbeamten trauen lässt. Aber viele Paare geben sich zusätzlich noch in einer Kirche das Ja-Wort. Lesen Sie, was bei einer Trauung zu beachten ist.Die notwendige Anmeldung zur Eheschließung muss immer beim Standesamt des Wohnortes erfolgen.Wer auf einem anderen Standesamt heiraten will, muss dies seinem zuständigen Standesamt mitteilen, dass dann alle Unterlagen an das Wahl-Standesamt weiterleiten kann.Wichtig: Beachten Sie, dass die notwendigen Dokumente mindestens einen Monat, bevor der Bund der Ehe geschlossen wird, benötigt werden.Die Unterlagen dürfen aber nicht älter als sechs Monate sein.Wer sich zusätzlich kirchlich trauen will, braucht nur den Taufschein und die Bestätigung der Konfirmation (evangelisch) oder der Firmung (katholisch).Sie wollen in der kleinen Kirche gleich um die Ecke Ihres Wohnortes heiraten? Dann brauchen Sie von dem für Sie zuständigen evangelischen Pfarramt eine Dimissoriale (Entlassschreiben) bzw. von dem zuständigen katholischen Pfarramt eine Traulizenz (Entlassschein).Soll ein bestimmter Priester die kirchliche Trauung vornehmen, benötigt er die Erlaubnis des Pfarrers, der für die Kirche/Kapelle Ihrer Wahl zuständig ist.Vor jeder kirchlichen Trauung steht das Traugespräch, bei dem das Brautpaar und der Pfarrer sich kennen lernen und Organisatorisches wie die Musik und der Inhalt der Rede zum Trau-Gottesdienst besprochen werden.Auch eine freie Trauung mit einem freien Theologen oder Redner ist möglich. Gründe dafür könnten sein: Sie sind aus der Kirche ausgetreten oder konfessionslos, geschieden oder wollen an einem besonderem Ort wie im Tierpark oder Zoo heiraten. Welche ungewöhnlichen Orte es in Berlin und Brandenburg gibt, lesen Sie im Text links.
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