Bei Hertha BSC sind alle froh, dass der Wechsel von Stürmer Gustaf Nilsson (29) geklappt hat. Doch die Frage bleibt: War es wirklich der letzte Transfer in diesem Sommer oder kommt doch noch der deutsch-bosnische Mittelfeldspieler Dzenis Burnic (28)? Denn der darf auch noch nach dem Deadline-Day verpflichtet werden.
Burnic kann nach dem Deadline-Day verpflichtet werden
Der KURIER hatte am Sonnabend geschrieben, dass Hertha an Burnic dran ist. Da er seinen Vertrag beim Karlsruher SC auslaufen ließ, ist er vereinslos. Profis ohne Klubs dürfen auch noch nach der Deadline um 20 Uhr verpflichtet werden. Medienportale aus Bosnien schreiben seit Tagen, dass Burnic mit Hertha in Verhandlung stehen soll.
Sportdirektor Benjamin Weber antwortete Dienstag im Sky-Interview auf die Frage, ob noch irgendetwas am Deadline-Day passiert, so: „Da wird heute bei uns nicht mehr viel passieren.“ Sky-Reporterin Lisa de Ruiter fragte nach: „Nicht mehr viel oder gar nichts mehr?“ Weber: „Eher gar nichts mehr!“ Dieses „eher“ war dann doch kein eindeutiges Nein.
X.com -Meldung: Hertha drückt wegen Burnic
Am Dienstag um 17 Uhr tauchte dann diese Meldung bei der Nachrichten-Plattform „X.com“ von „World-Transfer-Desk“ auf: „Hertha drückt, um Burnic zu verpflichten. Gespräche mit Hertha laufen.“ Ja, und die können auch noch später laufen. Es gibt keinen Termindruck. Vielleicht gibt es noch die große Überraschung bei den Blau-Weißen.
Nach dem Abgang von Leon Jensen (29) zu Arminia Bielefeld passt Burnic als robuster Mittelfeldspieler mit Erfahrung genau ins Profil, um die Defensivabteilung zu verstärken. Er war genau wie der neue Stürmer Nilsson bei der WM im Einsatz, spielte für Bosnien.
Beim KSC war er drei Jahre unumstrittener Stammspieler. Er wollte eigentlich in die Bundesliga wechseln. Doch Gespräche mit dem FC Augsburg zerschlugen sich. Schafft es Hertha, ihn zu überzeugen? Der Traumstart in der Zweiten Liga mit drei Siegen hilft auf alle Fälle bei den Verhandlungen…
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