Was Ihre Zähne mögen

BK
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Die perfekte Bürste für das bundesdeutsche Gebiss gibt es nicht. Die erste Wahl von Zahnärzten ist allerdings seit längerem definitiv die elektrische Bürste. Denn diese übernimmt die reinigende Rüttelbewegung, die manuell viel Zeit und Geschick braucht, ohne zu viel Druck auf das Zahnfleisch auszuüben. Eine Auswertung von 29 klinischen Studien ergab, dass durch einen rotierenden und pulsierenden elektrischen Bürstenkopf doppelt so viel Plaque entfernt wird wie durch eine Handzahnbürste. Zudem kann gewählt werden zwischen verschiedenen Antriebsarten und unterschiedlichen Aufsteckbürsten für individuelle Pflegebedürfnisse. Wer weiterhin auf die gute alte Handzahnbürste vertraut, sollte folgende Punkte beachten: Je kleiner der Bürstenkopf, umso besser können Sie damit auch die unzugänglicheren Bereiche des Mundraums erreichen. Die Härte der Borsten sollte zwischen weich und mittel liegen, damit beim Putzen Zahnfleisch oder empfindliche Zahnhälse nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Zwischen den Zahnräumen putzen Sie am erfolgreichsten mit Borsten unterschiedlicher Länge. Die Luxusausführung dieser Variation sind die "Criss-Cross-Borsten", mit denen man durch die kreuzweise Anordnung der Borsten die Zwischenräume sehr gut reinigen kann. Spätestens alle drei Monate sollten Sie eine neue Zahnbürste kaufen und nach Erkältungen die alte am besten sofort austauschen, da dort noch Erreger schlummern können. Viele Zahnbürsten haben mittlerweile blaue Indikatorborsten, die als eine Art "Verfallsdatum" agieren. Sind diese verblasst, sollten Sie sich mal wieder eine neue Zahnbürste besorgen.

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