Merkel-Volkssturm

Warum die Uschi jetzt am Rad dreht!

BK
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Ursula von der Leyen mit dem scheidenden EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker.

Ursula von der Leyen mit dem scheidenden EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker.

© AP

Wie bitte? Ursula von der Leyen? Vorgeschlagen als EU-Kommissionspräsidentin? Ist das etwa dieselbe Ursula von der Leyen, die bei uns ein Dauer-Abo auf dem Ministeriums-Karussell innehat? Flinten-Uschi? ABM-Turbo der Berater-Branche? Mutter von sieben Kindern und somit „Schneller Brüter“ der Nation?

Ist die Situation so verzweifelt, dass die Merkel jetzt den Volkssturm aufstellt? Anscheinend ja. Jetzt kommt also eine Frau, die so häufig „politisch tot“ geschimpft wurde, dass ihre Kandidatur auch als „Grabschändung“ durchgeht. Die aber für Überraschungen gut ist. Als etwa ihre Doktor-Arbeit kritisiert wurde, weil sie auf 43,5% aller Seiten Plagiate enthielt, soll sie nur gesagt haben: Das waren keine Plagiate – das waren alles Sätze einer guten Freundin und ich war halt „von der leihen…“.

Kreativ kann sie also: Sollten überhöhte Budget-Wünsche an sie herangetragen werden, wird die Antwort wohl ein schnippisches: „Oh, go and Gorch Fock yourself!“

Bei der Wirtschaftsberatung McKinsey dürften die Korken geknallt haben – lautet doch das „Prinzip von der Leyen“: Raten und beraten werden... Das ist eben Politik im Wandel der Zeiten: Früher vergaben Könige „Lehens-Gaben“ für besondere Treue, heute vergibt Uschi Berater-Verträge als „Leyen-Gaben“ zur besonderen Veruntreuung.

Das Gute an der Sache: Eine Kommissionspräsidentin von der Leyen wird augenblicklich den Kita-Ausbau in Brüssel vorantreiben – dann kann man Politiker und Lobbyisten dort morgens zum Spielen abgeben und abends wieder abholen.

Und zwischendurch ungestört für das sorgen, was Europa wirklich braucht: Zusammenhalt, Solidarität, Gemeinschaftssinn. 

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