Warum kann ein Lied aus der Teenagerzeit einen 60‑Jährigen regelrecht aus der Bahn werfen, während neue Musik kaum Spuren hinterlässt? Psychologen sagen heute klar: Das hat nichts mit verklärter Nostalgie zu tun. Sondern mit Biologie. Musik, die wir zwischen etwa 13 und 18 Jahren hören, wird im Gehirn anders gespeichert als alles, was danach kommt. Und genau deshalb fühlt sie sich Jahrzehnte später so überwältigend an.
Wer kennt das nicht? Man kann einen Song aus der Jugend auch nach vielen Jahren noch perfekt mitsingen. Woran das liegt, wissen Psychologen.
© Unai Huizi/Imago
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