Kennen Sie das auch?

Psychologe erklärt: Warum Musik aus der Jugend tief im Gehirn verankert bleibt

Der sogenannte Reminiszenz‑Buckel sorgt für lebendige, emotionale Rückrufe bei älteren Menschen durch vertraute Lieder.

Foto von Autor/Autorin: Sharone Treskow
Lesezeit 4 Min
Wer kennt das nicht? Man kann einen Song aus der Jugend auch nach vielen Jahren noch perfekt mitsingen. Woran das liegt, wissen Psychologen.

Wer kennt das nicht? Man kann einen Song aus der Jugend auch nach vielen Jahren noch perfekt mitsingen. Woran das liegt, wissen Psychologen.

© Unai Huizi/Imago

Warum kann ein Lied aus der Teenagerzeit einen 60‑Jährigen regelrecht aus der Bahn werfen, während neue Musik kaum Spuren hinterlässt? Psychologen sagen heute klar: Das hat nichts mit verklärter Nostalgie zu tun. Sondern mit Biologie. Musik, die wir zwischen etwa 13 und 18 Jahren hören, wird im Gehirn anders gespeichert als alles, was danach kommt. Und genau deshalb fühlt sie sich Jahrzehnte später so überwältigend an.

Berliner Kurier

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