Längst nicht alles, was am Himmel leuchtet, sind Sterne. Außer Flugzeugscheinwerfern, die man nachts auch leuchten sehen kann, gibt es drei Arten von leuchtenden "Punkten": Planeten, Fixsterne und Galaxien.Planeten, zum Beispiel Mars und Venus, kannst du zwar am Nachthimmel leuchten sehen, sie sind aber trotzdem keine richtigen Sterne. Denn Planeten erzeugen kein eigenes Licht, das heißt: Sie leuchten nicht selbst, sie werden von der Sonne angestrahlt und werfen ihr Licht zurück.Mit den Fixsternen ist das ganz anders. Sie produzieren ihr eigenes Licht. Die Fixsterne sind - siehe unsere Sonne - riesige Feuerbälle im Weltall. Was wir nachts leuchten sehen, ist unvorstellbar heißes Gas. Die meisten Fixsterne sind sogar noch viel größer und heißer als unsere Sonne. Sie ist im Verhältnis zu ihnen nur ein kleines Licht. Dass wir die anderen Sterne nur als kleine Lichtpunkte sehen, liegt daran, dass sie ganz weit weg sind. Der nächste Stern ist über 270000-mal weiter weg als unsere Sonne. Die meisten Sterne sind Milliarden von Kilometern entfernt. Je weiter etwas entfernt ist, desto kleiner erscheint es. Fixsterne haben ihren Namen übrigens daher, dass sie aus unserer Sicht immer fest an einer Stelle bleiben. Genau genommen bewegen sie sich zwar auch, aber nur sehr langsam. Die Planeten dagegen kreisen wie die Erde um die Sonne.Noch etwas leuchtet wie ein einzelner Stern und ist doch viel mehr: weit entfernte Galaxien. Sie bestehen aus ganz vielen selbst leuchtenden Sternen. Unsere Galaxie ist die Milchstraße. Man sieht sie von der Erde aus als weißes Band. Es gibt aber auch Galaxien, die so weit entfernt sind, dass man das Licht der einzelnen Sterne gar nicht mehr erkennen kann. Wir sehen dann den ganzen Sternenhaufen einer Galaxie als einen leuchtenden Punkt. Eine Galaxie kann also wie ein Stern aussehen.------------------------------
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