Seitenlang sind die ungeheuerlichen Vorwürfe. Nancy war knapp vier Jahre alt, als sie zum Sex-Objekt des Ekel-Vaters wurde. Die Kleine sollte nackt vor seiner Kamera posieren, er fasste sie an, er fesselte sie bei späteren Übergriffen ans Bett, vergewaltigte sie vier Mal.
Der Ankläger: „Sie war ihm hilflos ausgeliefert.“ Der Vater nuschelte: „Es tut mir leid.“ Der Kfz-Elektroniker schob es dreist auf Nancys Mama: „Nach der Geburt unserer Tochter wurde sie unattraktiv und dick.“ Es habe oft Streit gegeben und „kaum noch Sex“.
Als Nancy (Name geändert) zur Welt kam, waren ihre Eltern seit einem Jahr verheiratet. Unauffällige Leute, die jeden Tag zur Arbeit gingen, sich in Hellersdorf nett eingerichtet hatten, keine Vorstrafen haben.
Torsten G. aber fühlte ein Doppelleben: Erst lud er sich über das Internet Kinder-Pornos auf seinen Computer, dann lebte er seine pädophile Neigung an seiner eigenen Tochter aus. Der Richter: „Warum auch noch die Fotos?“ Der Ekel-Vater: „Zuerst aus Sammelwut, dann wollte ich sie gegen andere Kinder-Pornos tauschen.“
Die kleine Nancy mochte ihren Vater. Torsten G.: „Ein Papa-Kind.“ Sie war wie Wachs in seinen Händen, erzählte der Mama nichts von den Dingen, die der Vater mit ihr machte. Er belohnte sie mit Süßigkeiten.
Auf einer Kinderschänder-Plattform prahlte er, plauderte über die Missbräuche, stellte seine Tochter im Internet zur Schau. Nun jammerte G.: „Die schlimmste Strafe habe ich schon erhalten: Ich habe keinen Kontakt mehr zu Nancy.“
Er ist auf Mädchen fixiert, er hätte nicht aufgehört. Aber US-amerikanische Fahnder entdeckten Kinder-Pornos mit G. als Täter. Im Juli stand die Polizei vor seiner Tür. Er gestand. Sein Anwalt: „Er will in Therapie.“ Aber erst geht es hinter Gitter: Siebeneinhalb Jahre. KE.
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