Für 2020 sind eine halbe Million Euro vorgesehen, die Summe kann aber bei Bedarf erhöht werden. Der größte Teil des Geldes entfiel auf den Schutz von Herden. Um die Schäden der Schäfer und Landwirte bei Nutztieren zu verringern, hat die Europäische Kommission mit Beginn des Jahres die Förderung von Investitionen in den Schutz vor Wölfen von 80 auf 100 Prozent der Kosten angehoben.
Die Länder wurden aufgefordert, davon Gebrauch zu machen. In Brandenburg sind seit 2017 bis Mitte dieses Jahres rund 340 Anträge für vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Schäden durch Wölfe und Biber gestellt worden. Rund 175 beziehen sich auf den Schutz von Schafen und Ziegen, knapp 100 auf Rinder und 15 auf Gatterwild.
Sieben Anträge kommen von Teich- und Fischwirten, die Schäden durch Tierarten wie Kormorane, Silber- und Graureiher, Fischotter und Biber vorbeugen wollen. Laut Ministerium wurden 280 Anträge bewilligt, 13 zurückgezogen und sechs abgelehnt.
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