Waldbühne

David Garrett vergeigt Berlin-Konzert

Schön, dass Sie da sind, Mister Garrett! Dachten sich die, die in der Waldbühne auf das Konzert des Star-Geigers (34) warteten. Viele zogen trotzdem ’nen Flunsch. Ekel-Wetter!

BK
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Zu viel Show macht Garrett zum Nebendarsteller seines Konzertes.

Zu viel Show macht Garrett zum Nebendarsteller seines Konzertes.

© DAVIDS/Dominique Ecken Lizenz

Schön, dass Sie da sind, Mister Garrett! Dachten sich die, die in der Waldbühne auf das Konzert des Star-Geigers (34) warteten. Viele zogen trotzdem ’nen Flunsch. Ekel-Wetter!

Pianistin Valentina Babor (25) stimmte die Gäste ein, zauberte mit „When the rain begins to fall“ im Glitzerfummel den Regen weg, kein Witz! Und dann: der Geiger. Geiger? Ja, er spielt schön, der Garrett. Aber: Niemand merkt’s. „Classic Revolution“ ist Show für Massen. Flammenwerfer, Feuerwerk, bumm! „Wrecking ball“ und „Babuschka“ gehen ab. Dazu gibt’s Garrett-Storys. Einmal fand Mama in seinem Kühlschrank Gammel-Butter. Unterhaltsam, aber ohne Zusammenhang zur Musik. Garret will Showmaster sein.

Aber: Wir hätten Lust auf ’ne Geige in Reinform – gibt’s das noch? Selten. Seine Version von Abba’s „I have a dream“ sorgt für Gänsehaut. Nur er und das Piano. „Manchmal kann alles so einfach sein“, sagt Garrett. Eben. FTH

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