Wenn Elias Brost (10) Bürgermeister wäre, gäbe es mehr Baumhäuser in Berlin. Ginge es nach dem Kinderkandidaten Tim Fiehen (11), dann gäbe es in der Schule „Erfinderstunden“, wo man mit Lego-Steinen Neues ausprobiert. Und Viertklässlerin Lioba Engel (8) hat gleich ein ganzes Wahlprogramm: „Mehr Hundewiesen in Parks, damit wir nicht überall reintreten, Kinder-Cafés für unter Zwölfjährige und breite Radwege für Kinder“, fordert das Mädchen aus Prenzlauer Berg.
Die Erfinder-Stunde findet CDU-Kandidat Frank Henkel gar nicht schlecht, das rege die Neugier an. Ein Thema, das auch bei FDP-Mann Christoph Meyer ankommt: Das Spaß-Fach wäre doch im Hort-Bereich ideal.
Grünen-Kandidatin Renate Künast kann sich für alle Kindervorschläge begeistern, für die Wiesen und Radwege ebenso wie die Erfinderstunde. „Wenn ihr das durchsetzen wollt, müsst ihr dranbleiben, immer wieder für eure Themen werben“, rät sie den Schülern, die Kinderbürgermeister werden wollen.
Als Tim fragt, warum es überhaupt Politiker geben soll, wirbt das Trio gemeinsam für die Vorzüge der Demokratie. Von dieser Einigkeit sind sogar die Kids beeindruckt.
SAL
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