Mit Außenspiegeln sind die Busse rund drei Meter breit. Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand beim Überholen beträgt einen Meter - damit führt für Busfahrer auf den meisten der 100 Kilometer Busspuren in Berlin beim Überholen am Spurwechsel kein Weg vorbei.„Der Gedanke, Bus und Rad auf eine Spur zu bringen, ist nicht falsch“, sagte Falkner. „Aber damit es für alle sicher und zügig geht, müssen die Spuren breiter sein.“
Der Horror vom Hermannplatz: Hier sind gleich mehrere gefährlichen Ecken gemeldet worden. Es fehlen etwa ordentliche Markierungen für Radler. Nutzer schreiben: „Autos, Busse, eine Vielzahl an Menschen, die zu den U-Bahn Stationen eilen. Links- und Rechtsabbiegen ohne Komfortzonen für Fußgänger, Radfahrer und Autos durch hohes Verkehrsaufkommen.“
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Unter den Linden/Adlon-Hotel: Online gemeldet wurde die „unsinnig lange Rot-Ampelphase“ vor dem Adlon-Hotel, obwohl hier gar keine Autos kommen. „Es stehen hier regelmäßig Radfahrer minutenlang an einer leeren Kreuzung.“ Aber was ein Teil der Nutzer als Problem sieht, stellt für andere gar keines dar: „Diese Ampel wird sowieso von jedem ignoriert, der sie mehr als 3Mal im Leben gefahren ist.“
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Linienstraße/Alte Schönhauser Straße: Obwohl die Linienstraße eine Fahrradstraße ist, wird es auch hier für Radler eng: Immer wieder wird ihnen die Vorfahrt genommen, weil der Verkehr ungebremst in Richtung Weinmeisterstraße durchfährt. „Die Situation ist katastrophal. Weder Radfahrer, noch Autofahrer kennen offenbar die simple Regel ,rechts vor links’, was zu gefährlichen Situationen führt.“
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Maybachufer/Hobrechtbrücke: Wegen der „katastrophalen Kreuzungskennzeichnung“ und fehlender Überwege im Online-Portal gemeldet, kann auch der KURIER das Problem der Nutzer bezeugen: „Es fahren oft zu viele gleichzeitig auf die Kreuzung zu, vor allem an Markttagen, und es ist niemandem klar, wer zuerst fahren darf, wer sich als erstes traut. Und dazwischen wuseln Radfahrer.“
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Unter den Linden/Wilhelmstraße: Zu Missachtungen der Radler-Vorfahrt kommt es oft Unter den Linden: Die Fahrradfahrer, die sich – über den gesperrten Teil der Wilhelmstraße geführt – wieder in den Straßenverkehr einordnen, begeben sich trotz Grün in Gefahr. „Die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer sind mehr mit dem Abbiegen beschäftigt und sehen die Radfahrer viel zu spät.“
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Karl-Marx-Straße/Hasenheide: Von der Karl-Marx-Straße aus den Hermannplatz in Richtung Volkspark Hasenheide zu überqueren, ist nur auf einer viel zu engen Fahrradspur möglich. Nutzer meinen außerdem: „Mit dem Fahrrad den vorgesehenen Überweg zu nutzen ist meistens nichtmöglich, da dort viele Räder angeschlossen werden und den Weg blockieren.“
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Weserstraße/Kottbusser Damm: Die Radspur, die an der Weserstraße vorbei auf den Kottbusser Damm führt, wird online als „der lächerlichste Radweg Berlins“ bezeichnet. „Der Radfahrer wird zwar um den Hermannplatz herum auf einen Radfahrweg geleitet, aber wenn er wieder in den Verkehr einbiegen soll, führt die Spur auf den Seitenstreifen, auf dem Autos parken.“
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Weil sich Gehwege nur aufwendig versetzen lassen, würde das zulasten der Autofahrer gehen. Sie werden nach einer Studie der TU Dresden für den Senat zwar nicht weniger, der Radverkehr wächst aber stärker. Eineinhalb Millionen Fahrten legen die Berliner nach Senatsangaben pro Tag mit dem Rad zurück - mehr als mit der S-Bahn. dpa
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