Die gute Nachricht für alle Wolfsburger vorweg: Dieter Hoeneß wird VW nicht an den Rand der Insolvenz bringen, auch wenn ihm aufgebrachte Fans das nachsagen. Dafür ist der Autokonzern eine Nummer zu groß.Das war's dann aber für den Moment auch schon mit dem Positiven. Hoeneß hat gerade keinen Lauf. Er hat Diego verpflichtet, aber Misimovic und Dzeko verkauft. Damit ist die einstmals beste Offensive der Liga nur noch ein Schatten ihrer selbst. Er hat Helmes gekauft, der herumläuft wie ein Kreuzbandgeschädigter. Was daran liegen könnte, dass er einer ist.Hoeneß hat McClaren als ersten englischen Coach nach Deutschland geholt. Doofe Idee. Findet im Nachhinein auch McClaren, der nachkartet und von zu großer Hoeneß-Dominanz spricht. Was Wolfsburgs Manager aber geritten hat, als er ausgerechnet Pierre Littbarski vom Co- zum Cheftrainer befördert hat, ist wirklich rätselhaft.Ein entscheidender Teil in der Berufsbeschreibung eines Profitrainers ist das Showbusiness um die Trainingsarbeit herum. Und die ist bei Littbarski - höflich ausgedrückt - entwicklungsfähig. Auch seine Spieler registrieren Pressekonferenzen, in denen sich ihr Coach permanent widerspricht und nach einer wie auch immer gearteten Botschaft sucht.Und dabei gibt es mit Lorenz Günther Köstner einen Coach im Klub, der schon letztes Jahr zum Retter taugte. Beim VW-Werksklub geben sie gerade in jeder Hinsicht Vollgas Richtung Zweite Liga.
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