Im Mittelpunkt des Festivals steht der Veranstaltungsort selbst, die Ahrensfelder Berge. Mit 114,5 Metern sind sie die vierthöchste Erhebung Berlins. Aus Eis, Geröll und Schuttresten entstanden, bietet die Aussichtsplattform einen Blick bis zum Fernsehturm.
„Es ist ein interessanter Ort. Uns war schnell klar, dass wir den Berg und seinen Kontext weiterdenken wollten“, sagt Architektin Yena Young in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Gemeinsam mit Marco Canevacci bildet sie das 1999 gegründete Künstlerkollektiv „Plastique Fantastique“, deren Werke auch auf der 58. Biennale in Venedig ausgestellt werden.
Yena Young: „Die Menschen im Inneren des Vulkans werden Lava“
Nun will das Künstler-Duo, auch bekannt als Dr. Bubble & Ms. Inflatable, Berlins ersten (inter-)aktiven Vulkan erschaffen. Auf 114 Metern Höhe soll eine lichtdurchlässige und begehbare Installation entstehen, in dessen Mitte die Besucher miteinander diskutieren können. „Der Vulkan bricht aus den verschiedenen Schichten des Berges hervor und die Menschen im Inneren des Vulkans werden Lava“, so Young.
Neben der temporären Kunstinstallation, gibt es außerdem Führungen, Sound-Performances, Workshops und Konzerte. Besucher können sich auf Hörgeschichten von Schülern der Wilhelm-Busch-Grundschule freuen, an einer Liedwanderung der Band Marzahn teilnehmen und Pastor Leumund und Mittekill live bei einem Konzert erleben. (sls)
114 ÜBER MARZAHN. 7. Spetember 2019, 12-24 Uhr, kostenloser Eintritt
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