Vorsicht, Abzocker!

Falsche Polizisten rufen gezielt Senioren an

Die Polizei warnt vor einer perfiden Betrugsmasche.

BK
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Falsche Polizisten versuchen, Senioren am Telefon abzuzocken. Das Perfide: Die Nummern sehen echt aus.

Falsche Polizisten versuchen, Senioren am Telefon abzuzocken. Das Perfide: Die Nummern sehen echt aus.

© dpa

Die Nummer scheint echt, der Gesprächspartner scheint ein Polizist zu sein, die Geschichte klingt glaubthaft - und am Ende ist man seine Ersparnisse los. Das geschieht derzeit in Berlin häufig. Die Polizei warnt aktuell vor Betrügern, die vor allem die Senioren in der Hauptstadt im Visier haben.

Die Masche ist perfide: Bei den Anrufen der Betrüger werden laut Polizei oftmals Telefonnummern im Display angezeigt, die den Anschein erregen, zur Polizeibehörde zu gehören. Die Täter geben sich als Polizisten aus, erfinden eine Geschichte über einen Einbruch oder Falschgeld und versuchen so, die Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung um Wertgegenstände und Geld zu bringen.

"Allein die Anzeige einer scheinbar bekannten Rufnummer reicht zur Identifizierung eines Anrufers nicht aus. Bei einem derartigen Anruf raten wir, zunächst aufzulegen und anschließend die 110 zu wählen", warnt ein Sprecher der Polizei.

Falsche Polizisten klingeln an der Tür

Auch bei "Polizeibeamten", die an der Haus- oder Wohnungstür klingeln und nach Geld oder Wertsachen fragen, handele es sich oftmals um Betrüger, so die Polizei weiter. "Lassen Sie also nie fremde Personen in Ihre Wohnung und übergeben Sie keine Wertgegenstände", appelliert der Sprecher. Und: "Lassen Sie sich von Polizisten und Firmenangestellten die Ausweise zeigen!"

Die Dienstausweise der echten Polizei sind nach Dienstbereichen in verschiedene Farben unterteilt. Darin ist ein Foto eingedruckt. Weiterhin sind die Dienststellung, Art und Umfang der Befugnisse des Mitarbeiters aufgeführt.

Der Dienstausweis ist mit einer Folie überzogen, auf der mindestens dreimal der Polizeistern als Hologramm erkennbar ist. Ein Polizeistern ist auch unten rechts im weißen Kreis abgebildet.

Um vor Betrügern zu schützen, hat die Polizei außerdem die gängigsten Maschen im Internet aufgelistet. Dort findet man unter anderem auch Informationen über Schrottimmobilien-Verkäufer, Hütchenspieler und Datendiebe. (kmi)

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