Hertha BSC

Vorhang auf für den Sturmriesen, Leitl lässt Nilsson als Joker ran

Sonntag (13.30 Uhr) feiert Herthas neuer Stürmer sein Debüt im Olympiastadion gegen den 1. FC Magdeburg.

Foto von Autor/Autorin: Wolfgang Heise
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Gustaf Nilsson trainiert seit Dienstag bei Hertha BSC. Sonntag kommt der neue Stürmer als Joker zu seinem blau-weißen Debüt gegen den 1. FC Magdeburg.

Gustaf Nilsson trainiert seit Dienstag bei Hertha BSC. Sonntag kommt der neue Stürmer als Joker zu seinem blau-weißen Debüt gegen den 1. FC Magdeburg.

© IMAGO/Nordphoto / Engler

Die Fans von Hertha BSC wollen den neuen Stürmer Gustaf Nilsson (29) am Sonntag (13.30 Uhr) im Olympiastadion gegen den 1. FC Magdeburg sehen und es wird auch passieren. Doch erstmal wird es nur ein Schwedenhäppchen – Nilsson wird als Joker einen Kurzeinsatz bekommen.

Nilsson sitzt erstmal auf der Hertha-Bank

Trainer Stefan Leitl (49) kündigt die erste kleine Show des 1,97-Meter-Hünen so an: „Gustaf wird am Sonntag auf der Bank dabei sein. Und wie ich es schon gesagt habe. Wir werden ihn Schritt für Schritt über Spielminuten und Trainings so heranführen, sodass er bei 100 Prozent ist.“

Für ein Jahr lieh ihn Hertha vom belgischen Erstligisten FC Brügge aus. Dort kam er vergangene Saison kaum zu Einsätzen. Nilsson braucht Spielpraxis und Herthas Fans müssen sich noch etwas gedulden, bis der Sturmriese in der Startelf steht. Sonntag wird der Däne Sebastian Grönning (29) wieder die erste Wahl sein.

Gustaf Nilsson kam der WM im Sommer zu zwei Kurzeinsätzen für Schweden.

Gustaf Nilsson kam der WM im Sommer zu zwei Kurzeinsätzen für Schweden.

© IMAGO/PETTER ARVIDSON

Hertha hat jetzt ein Wikinger-Quartett

Hertha hat jetzt einen echten Skandinavier-Block im Team. Neben Nilsson und Grönning kommen noch der Däne Mads Pedersen (30) und der Isländer Jon Thorsteinsson (27) dazu. Leitl sieht das als Vorteil: „Wenn man Gustaf im Training anschaut, sieht man es. Es erleichtert ihn, dass wir schon ein paar Jungs aus Skandinavien dabeihaben. Er ist komplett integriert.“

Leitl: „Wir sind superhappy, das Gustaf hier ist“

Aber auch Stefan Leitl sieht man die Erleichterung an. Traumstart in der Zweiten Liga und dazu seinen Wunschstürmer auf den vorletzten Drücker einen Tag vor Transferschluss bekommen: „Man muss allen Personen ein Kompliment aussprechen, die mit dabei waren, diesen Transfer zu realisieren. Wir standen tatsächlich schon sehr lange mit Gustaf in Kontakt.“

Stefan Leitl ist gut gelaunt. Der Hertha-Trainer hat seinen Wunschstürmer mit Gustaf Nilsson bekommen.

Stefan Leitl ist gut gelaunt. Der Hertha-Trainer hat seinen Wunschstürmer mit Gustaf Nilsson bekommen.

© IMAGO/Nordphoto / Engler

Dann ergänzt Leitl: „Aber du bist als Zweitligist nicht in der Poleposition bei einem Spieler, der gerade bei der WM dabei war. Wir waren da sehr hartnäckig und überzeugend wahrscheinlich auch. Wir sind superhappy, dass er hier ist.“

Doch nach dem Deal kommt in den nächsten Wochen die Wahrheit auf dem Platz. Leitl ist sicher: „Er kann sich mit der Art, wie wir Fußball spielen, total identifizieren.“ Die erste kleine Kostprobe gibt es am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg.

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