Vor der Olympia-Pause

Schieß den Frust weg, Sean!

Eisbär-Torjäger Backman hofft beim Spiel in Schwenningen auf ein Erfolgserlebnis

BK
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In Schwenningen soll für Sean Backman endlich der Knoten platzen. 

In Schwenningen soll für Sean Backman endlich der Knoten platzen. 

© imago/Nordphoto

Ein bisschen leidet Goalgetter Backman auch darunter, dass bei den Eisbären momentan die Luft raus ist. Dass die EHC-Profis in Anbetracht der Tabellensituation zu der einen oder anderen Nachlässigkeit neigen. Für Teams wie Augsburg, aber auch Schwenningen geht es noch um alles, also um die Play-off-Teilnahme, die Mannschaft von Uwe Krupp hat sich hingegen längst fürs Viertelfinale qualifiziert. 

„Wir sind in der Position, dass wir ein paar Sachen ausprobieren können“

„Wir sind nicht auf dem gleichen emotionalen Level“, sagt der Chefcoach. Backman, der über Wochen hinweg in einer schon fast unheimlichen Regelmäßigkeit scorte, ergänzt: „Im Moment machen wir uns nicht wirklich Gedanken darüber, auf welchem Platz wir stehen. Wir wollen einfach nur gutes Eishockey spielen, wenn es in die Playoffs geht.“ Bis dahin sieht er aber im Besonderen im Überzahlspiel Verbesserungsbedarf: „Wir müssen konzentrierter sein, besonders im Powerplay.“

Natürlich hat Krupp diese Schwäche bei seinen Jungs ausgemacht, sieht die Partie gegen die Schwenninger Wild Wings auch in dieser Hinsicht als Möglichkeit zum Experiment im halben Ernstfall. „Wir sind in der Position, dass wir ein paar Sachen ausprobieren können“, sagt er. Natürlich auch im Sinne seines frustrierten Top-Stürmers, damit in den Play-offs wieder Gesetz in Kraft tritt: Trifft Backman, siegen die Eisbären.

(LOT)  

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