Von der hohen Kunst, Arbeit zu delegieren

Karriere machen ohne Fleiß?

BK
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Gemein: Während sich im Job einige Kollegen krumm ackern, machen andere nur die Hälfte und sind oft auch beim Chef viel angesehener. Mit einem Augenzwinkern geben Experten Tipps, wie man clever Arbeit abwiegelt.Karriereberaterin Svenja Hofert: "Wer fleißig im Akkord ackert, kriegt oft noch mehr Arbeit aufgebrummt. Denn wer früher fertig ist, darf schließlich nicht eher gehen und muss beschäftigt werden." Ihr Tipp: Arbeit weiterdelegieren.Beispiel: Der Chef hat eine lästige Aufgabe zu vergeben. Hofert: "Zeigen Sie einfach auf einen Kollegen und sagen: Der hat das letzte Woche schon gemacht und ist drin im Stoff."Karriere-Coach Theo Bergauer schlägt vor, sie könnten auch sagen: "Das kann ich gerne machen. Darf ich dafür die Aufgabe soundso an den Kollegen X abgeben? So sind sie vielleicht eine noch unangenehmere oder zeitaufwendigere Arbeit los."Wer bis über beide Ohren schon in Arbeit steckt, könnte auch geschäftig auf den Monitor gucken oder anstehende Termine vorgeben. Auch ein voller Outlook-Kalender täuscht rege Beschäftigung vor.Mehr Tipps im Buch "Die Entdeckung der Faulheit: Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun" (Goldmann; 6,95 Euro).------------------------------

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