Beim 5:1-Pokalsieg in Ingolstadt gegen den VfB Eichstätt ließ ihn Trainer Ante Covic draußen. Er sollte seine Kräfte für die Bayern sparen. Das ging voll auf. Klünter war beim 2:2 einer der besten Herthaner und räumte in der Abwehr richtig ab. Covic lobt ihn: „Lukas hat sein Herz auf dem Platz gelassen. Er war immer der Letzte in der Abwehrkette, der sich immer reingeschmissen hat. Aufgrund seiner Geschwindigkeit war er in der Lage, viele Lücken zu schließen. Es hat Spaß gemacht, ihm zuzuschauen.“
"Lob freut mich immer"
Solche Worte kommen bei Klünter sehr gut an. In seinem ersten Jahr warf ihn eine Muskelverletzung in der Hinrunde zurück. In der Rückrunde wurde der Ex-Kölner dann zur Stammkraft. Jetzt kommt die nächste Leistungssteigerung.
„Lob freut mich natürlich immer“, sagt er bescheiden und bleibt realistisch bei der Einschätzung des 2:2 in München: „Wir können froh sein, einen Punkt gemacht zu haben.“ Klünter hatte die Hammeraufgabe, musste Bayern-Pfeil Kingsley Coman stoppen. „Das war eine Herausforderung. Seine Wendungen und sein Tempo sind immer gefährlich. Wir haben uns hinten immer gegenseitig gut abgesichert, deswegen konnte ich ihm immer auf den Füßen stehen. Das hat ganz gut geklappt“, gibt er die Komplimente für seine Leistung an die Kollegen weiter. Klünter, ein echter Teamplayer.
Nächster Auftrag: Victor stoppen
Mit so einem starken Auftritt braucht der rechte Außenverteidiger erst mal keinen zu fürchten. Nicht mal einen Last-Minute-Zugang auf seiner Position. Doch daran denkt Klünti sowieso nicht. Er hat schon den nächsten Gegner Wolfsburg im Kopf. „Bayern, das war nun wirklich kein kleiner Gegner. Das Unentschieden können wir höher setzten. Wir gehen selbstbewusst ins nächste Heimspiel.“ Nach Bayerns Coman heißt sein nächster Auftrag: Joao Victor vom VfL Wolfsburg kaltstellen.
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