„Wir sind ein bisschen der Problemgegner von Bayern. Das soll auch so bleiben“, sagt der tschechische Nationalspieler. Im Hinspiel bei den Bayern gab es ein starkes 2:2. In den vergangenen drei Jahren konnte der Rekordmeister in der Bundesliga nur einmal gegen die Blau-Weißen gewinnen (1:0 im Februar 2019). Vier Unentschieden und ein dazu ein 2:0-Heimsieg für Hertha im September 2018. Die Bilanz macht Mut.
Darida ist heiß auf den Hit und sagt: „Das ist ein schöner Anfang für die Rückrunde. Nicht nur für uns, auch für die Fans. Ich freue mich darauf.“ Die lethargische Stimmung im Team ist seit dem Trainerwechsel von Ante Covic zu Jürgen Klinsmann Ende November wie weggeblasen. Hertha begann eine Aufholjagd, holte acht Punkte in fünf Partien vor der Winterpause.
„Wir haben in den letzten Spielen der Hinrunde gezeigt, dass etwas in dieser Mannschaft drin ist. Wir holen die Punkte, die wir brauchen. Mit diesem Schwung gehen wir jetzt in die Rückrunde“, sagt Darida.
Der Mittelfelddauerrenner war in der Hinrunde einer konstantesten Spieler, gehörte zu den Besseren. Das hat auch einen Grund. Nach seinen Knieproblemen in der vergangenen Saison legte er im Sommerurlaub 2019 schon mit individuellem Training los. „Ja, sicher es liegt ein Teil daran, dass ich Extra-Training gemacht habe. Ich habe die ganze Vorbereitung voll fit gemacht.“
Der Tscheche war plötzlich wieder so stark wie in seiner ersten Saison 2015/16 bei Hertha. „Meine Art und Weise zu spielen geht halt über die Laufstärke. Und wenn ich gesund bin, sieht das ganz anders aus, als wenn ich verletzt war.“
Darida ist wieder in Topform und im Sommer kann er es auch bei der EM mit Tschechien zeigen. „Das ist noch lange hin. Der Blick ist schon ein bisschen da“, sagt er und wird dann wieder ernst: „ Aber jetzt zählt erstmal Hertha. Wir müssen schnell da unten in der Tabelle raus und dann schauen, was noch möglich ist.“ Ein Dreier gegen Bayern wäre das richtige Ausrufezeichen für die Aufholjagd.
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