Viele gute Vorschläge

Warum Griechenland die bessere Fifa wäre

Unsere krisengebeutelten Nachbarn schießen einen Elfmeter nach dem anderen ...

BK
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Sepp Blatter hat fertig und will nun bis zu seinem Abgang im Spätherbst neue Reformen vorlegen. Ein Statement, welches wir uns eigentlich schon vor mehr als zwei Jahren gewünscht hätten – und zwar von Griechenland.

Doch während es für den Weltfußball derzeit nicht mehr ganz so geschmiert läuft wie sonst, schießen unsere krisengebeutelten Nachbarn einen Elfmeter nach dem anderen.

Gut, das ist jetzt keine große Kunst, schließlich steht unser Tor ja auch meilenweit offen. Trotzdem – kleines Fußballer-Einmaleins – muss man eine Chance auch erkennen und umsetzen.

Auch auf anderen Ebenen macht es Griechenland einfach besser als die Fifa. Yanis Finanzvaroufakis, der Herr der Drachmen hat nun vorgeschlagen, Inhaber von Schwarzgeldkonten mit Straferlass und verlockenden Rückzahlungsrabatten zu ködern.

Übertragen auf alle Fußballfunktionäre würde das bedeuten: wer zugibt, Mist gebaut zu haben, ist fein raus, darf bis auf ein paar minimale Abzüge auch eigentlich alles behalten und munter weitermachen. Denn: Passiert ja eh nichts!

Wahrscheinlich haben die Griechen auch die Olympischen Spiele nur deshalb erfunden, um sich gegenseitig heimlich unter der Toga die Lorbeeren zuzuschustern und sich hinterher über alle anderen schlapp zu lachen. Lang lebe Scheißegalien!

EU-Berufshater Tsipras sieht das ähnlich clever. Auch, wenn bisher scheinbar keinem außer mir aufgefallen ist, dass auch der neue Rettungsplan, pardon „Rettungsplan“ klingt wie ein Mantra, wird erneut nur die Wiederholungsschleife gezückt.

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