Der Ex-Parkplatzwächter braun gebrannt und im lockeren Shirt mit der Aufschrift „Surf-Beach“. Das Ruder überließ er seinem Anwalt. Ein Geständnis: „Er weiß auch nicht, was ihn da geritten hat.“ D. habe seine Fahrkünste überschätzt.
23. August auf der Müggelspree, linkes Ufer in Köpenick. D. kam laut Anklage rasant, umkreiste einige Sportboote und dann ein Doppel-Stand-up-Paddling-Board. Leute auf einem Floß regten sich auf. Der Rüpel auf dem Wassermotorrad wendete um 180 Grad und nahm Kurs auf das große Floß.
Chaot rammte Außenborder
Die acht Leute auf dem still liegenden Miet-Floß sollten sich ärgern: D. wollte möglichst nah vorbeiknattern. Doch er rammte den Außenbordmotor. Ankläger: „Nur durch Zufall wurden keine Personen verletzt.“ Der Jetski-Chaot türmte. D.: „Die Leute waren aggressiv. Deshalb bin ich zur Werft gefahren.“ Der Wasserflitzer, den er sich geborgt hatte, sei kurz vor dem Sinken gewesen. D.: „Aber am nächsten Tag bin ich zur Polizei, habe die volle Verantwortung übernommen.“
Am Floß war laut Vermieter ein Schaden von 5200 Euro entstanden. Den will der derzeitige Hartz-IV-Empfänger D. abstottern. Weil er sich so reuig zeigte, kam er vor Gericht mit einem blauen Auge davon: 450 Euro wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs. KE.
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