Komplette Verluste bisher nur schwer zu beziffern
Glück haben die Jungbäume, die unter älteren und größeren Stämmen stehen. „Wie unter einem Schirm werden sie dann vor Sonne und Austrocknung beschützt.“
30 bis 50 Prozent Ausfälle seien aber bereits zu beklagen. Die kompletten Verluste seien aber bislang schwer zu beziffern, sagte er.
Jungen Tannen drohen wegen Hitze und Trockenheit einzugehen.
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2000 Waldbauern bearbeiten im Land etwa 20.000 Hektar, wo vor allem einheimische Nadelbäume wachsen. Nordmanntannen, die viel Wasser brauchen, werden nicht als Jungbäume in Wälder gesetzt. Zu Weihnachten werden dann Bäume geschlagen, um die Bestände zu lichten, sagte Rosenthal.
Hitzestress sorgt für Wachstumsstopp
Auf der Plantage von Matthias Hundt bei Schwedt (Uckermark) muss bereits nachgepflanzt werden. „Wir hoffen nun auf Wasser von oben“, so der Landwirt. Den Bäumen sei der Hitzestress schon anzusehen: Nadeln seien blass und braun. „Da passiert nichts. Das Wachstum ist komplett eingestellt, frische Triebe bilden sich nicht mehr.“
Schafe finden nichts zu fressen
Bei Landwirt Ulrich Krone, der im Nebenerwerb eine Plantage in Kablow bei Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) betreibt, gibt es auch vierbeinige Betroffene der Hitze. Seine vier Shropshire-Schafe, die normalerweise zwischen den Baumreihen das Gras kurz halten, musste er „umsetzen“. „Die Tiere finden einfach nichts mehr zum Fressen. Das Gras ist verdorrt“, berichtete Krone.
Mit roten Bändern hat Landwirt Ulrich Krone die Stellen gekennzeichnet wo einst Weihnachtsbäume wuchsen
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Auf seiner Plantage stehen etwa 5000 Bäume, 100 neugepflanzte musste er wieder herausreißen. „Eingegangen“, sagte er. Zur Weihnachtszeit verkauft er Fichten, Serbische Fichten, Blaufichten, Douglasien und Kiefern.
(dpa)
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