Der Linksverteidiger kommt vom Absteiger Würzburger Kickers. Doch zugegeben, nicht nur die Tatsache, dass man über den gebürtigen Dachauer über die übliche Internet-Suche kaum mehr als seine Transferhistorie findet und er auf Facebook mickrige 813 Follower hat, lässt darauf schließen, dass der Gute wohl eher nicht der Hammertransfer des Sommers ist.
„Ich werde den Konkurrenzkampf annehmen, um gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein“, meinte Kurzweg nach seiner Vertragsunterschrift. Schließlich hat er im Kampf um die Startelf mit Kristian Pedersen eine harte Nuss vor der Nase.
Vertrag von Christopher Lenz vorzeitig bis 2019 verlängerte
Mit harten Nüssen soll er es allerdings seinem Spitznamen nach mit guten Aussichten aufnehmen können. Die Fans des TSV 1860 München, bei dem Kurzweg von der U17 bis zu den Amateuren spielte, verpassten ihm den Namen „Die Axt von Giesing“.
Wegen seiner robusten Spielweise. Weil es in München nicht für die erste Mannschaft reichte, wechselte er mit der Empfehlung von sieben Toren in 42 Regionalliga-Spielen zu Beginn der letzten Saison nach Würzburg und kommt nach dem Abstieg der Kickers nun nach Köpenick.
„Er ist noch jung, hat viel Potenzial und wird sich in unserer Mannschaft weiterentwickeln“, glaubt Helmut Schulte, Unions Leiter der Lizenzspielerabteilung, der fast zeitgleich den Vertrag von Christopher Lenz vorzeitig bis 2019 verlängerte. Der 22-Jährige wird allerdings auch in der kommenden Saison auf Leihbasis für Holstein Kiel antreten. Lenz wurde bereits im Januar 2017 an die Störche ausgeliehen, mit denen er den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern konnte.
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