Netzstrümpfe, Boa, Busentrommel. Die neuen Waffen der Frauen sind auch ihre alten. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich ab Donnerstag den Kinofilm "Burlesque" an. Pop-Sirene Christina Aguilera (30, "Ain't no other man") besticht darin mit Haut, Charme und lustiger Melone als Cleverle vom Lande, das in Hollywood Karriere macht: Sie heuert als Kellnerin in einer Varieté-Bar an und darf schon bald, dank starker Stimme, umwerfender Tanzbegabung und Gönnerin (Cher), auf die Bühne wechseln.Dem KURIER verriet die Film-Debütantin, dass ihr der halbnackte Auftritt nicht peinlich war: "Ehrlich gesagt, habe ich immer Mitleid mit Leuten, die glauben, dass Frauen, die sich in ihrer Haut wohlfühlen und Selbstvertrauen haben, nur eine Steilvorlage für Männer sind. Wenn eine Frau auf die Bühne kommt und merkt, dass sie in der Lage ist, sich in einer so mächtigen, schönen und eleganten Weise darzubieten, dann ist das etwas, was nur ihr gehört."Vielleicht feiert Burlesque, dieses verruchte Spiel mit angedeutetem Striptease, knappen Glitzer-Kostümen und derben Sprüchen, ja darum sein nächtes Revival - auch in Berlin. Das Pin-up-Ensemble Teaserettes etwa bietet für kommenden Sonnabend einen Schnupperkurs an. Motto: In sechs Schritten zum Show-Girl (www.teaserettes.de). Und zum "Burlesque"-Filmstart wimmelt es auf "Facebook" von Motto-Partys. Christina erklärt, warum sich das keine Frau entgehen lassen sollte: "Ein Frauenkörper ist so großartig und schön, ich habe es genossen, mich selbst zu beglücken, während ich den Film drehte, und ich lernte, wie Burlesque mir hilft, mich noch wohler in meiner Haut zu fühlen."------------------------------BU: Die Teaserettes sind das schillerndste Burlesque-Ensemble Berlins. Die bunte Truppe lädt jetzt zu Schnupperkursen ein. Fotos: Schnitger, Sony Pictures
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com