Die U-Bahnlinie mit den meisten Verspätungen ist die U1 (Warschauer Straße-Uhlandstraße), sie kommt auf eine Pünktlichkeitsquote von 98,4 Prozent. Pünktlichste U-Bahnlinie ist demnach die U55 mit einer Quote von 99,9 Prozent. Allerdings umfasst die „Kanzler-U-Bahn“ zwischen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof auch nur drei Stationen.
Die Buslinie mit den meisten Verzögerungen ist die Nachtlinie N68 zwischen dem S-Bahnhof Adlershof und Alt-Schmöckwitz, hier waren nur 63,7 Prozent der Fahrten pünktlich. Tagsüber steht die Linie X49 mit 71,1 Prozent am schlechtesten da, sie verkehrt zwischen Hahneberg in Staaken und dem S-Bahnhof Messe Nord/ICC. Pünktlichste Buslinie ist die Ringlinie 399 in Kaulsdorf mit 98,8 Prozent.
Unpünktlichste Tram ist die 21
Unpünktlichste Straßenbahnlinie ist die 21 zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Lichtenberg mit 85,7 Prozent. Am pünktlichsten verkehrt die M2 zwischen Alexanderplatz und Heinersdorf mit einer Quote von 96,5 Prozent. Als pünktlich gelten bei der BVG Abfahrten an einer Haltestelle, sofern sie maximal eineinhalb Minuten verfrüht oder maximal dreieinhalb Minuten verspätet abgehen.
Laut Statistik fielen bei der U-Bahn knapp 170 000 Nutzkilometer aus, bei der Tram gut 360 000 und bei den Bussen knapp 517 000. Bei den Bussen nahm das Volumen zu, bei U- und Straßenbahn ab. (dpa)
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