Feige sind sie. Denn ihr Gesicht zu zeigen, das trauen sie sich nicht. Wenn Links-Chaoten Steine schmeißen, tragen sie schwarze Tücher oder Sturmhauben.
50 Vermummte randalierten in der Nacht in Neukölln. An die Fassaden von Rathaus und Amtsgerichts in der Karl-Marx-Straße klatschen Farbbeutel und Steine.
Sie sprühten Sprüche an Wände von Banken und Geschäften, warfen Flugblätter, auf denen sie an den Tod eines Flüchtlings vor zehn Jahren im Dessauer Polizeigewahrsam erinnerten. Oury Jalloh war aus ungeklärter Ursache in einer Zelle verbrannt.
Durch die Steinwürfe zersplitterten Scheiben an der Rathaus-Tür.
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Gehwege und Wände wurden besprüht. Es gab sogar einen Angriff auf den Dienstwagen eines Sicherheitsbeamten, der an einer roten Ampel stoppten musste.
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Gehwege und Wände von diversen Geschäften wurden ebenfalls besprüht.
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Auch ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma blieb nicht verschont. Als er im Dienstwagen an einer roten Ampel stand, bewarfen die Vermummten das Fahrzeug mit Steinen. Dabei ging die Heckscheibe zu Bruch. Dann feuerten die Täter Farbbeutel in den Wagen. Der Wachmann blieb unverletzt.
Klar, dass die Polizei kam. Um die an der Verfolgung zu hindern, warfen die Täter vor dem Polizeiabschnitt 55 in der Rollbergstraße Krähenfüße auf die Straße, in die eine völlig unbeteiligte Frau mit ihrem Auto hineinfuhr.
In der Sonnenallee am Abschnitt 54 wurde ein Tor mit einem Kettenschloss verriegelt. Vier Verdächtige wurden festgenommen, zwei von ihnen wurden wieder entlassen. Ein 22- und 26-Jähriger wurden dem ermittelnden Staatsschutz übergeben.
Vor wenigen Tagen gab es an einer Leipziger Polizeiwache ähnliche Ausschreitungen.
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