Geahnt hatte es Unions Allrounder gleich nach seiner Verletzung und den Schmerzen im rechten Unterarm. Nach der Untersuchung am Donnerstag ist nun klar: Parensen (29) hat sich wie schon vermutet den Arm gebrochen. Die Elle, der dünnere der beiden Unterarmknochen, ist durch.
Der Ausfall des dienstältesten Unioners – seit knapp sieben Jahren ist er in Köpenick – trifft die Eisernen in einer richtig blöden Situation. Gerade in der angespannten Atmosphäre mit nur einem Sieg in acht Spielen ist Erfahrung gefragt. Davon bringt Parensen jede Menge mit. Außerdem ist der Abwehr-Haudegen einer, auf den stets Verlass ist, der sich stets voll reinhaut. Und der auch unangenehme Situationen zu meistern versteht.
So gehörte der Defensivmann zu Saisonbeginn nicht zur allerersten Wahl, nutzte aber ab dem dritten Spieltag seine Chance konsequent. Seitdem gehörte der Vize-Kapitän zur eisernen Startelf – bis eben zum Armbruch nach einer halben Stunde im Spiel in Frankfurt. Christopher Trimmel kam und ist auch für Duisburg die erste Option.
Am Freitag wird Parensen operiert. Eine Prognose, wann der „Mann für alle Fälle“ wieder einsatzbereit sein wird, kann niemand geben. Aber irgendwie ist Parensen schon immer ein Stehaufmännchen gewesen. Vielleicht gelingt es ihm ja auch diesmal. A.F.
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