Berlin - Drängeln, Hupen, Horror-Crashs. Immer mehr Radler kurven durch Berlin. Die Pedalentreterei ist lebensgefährlich ...Allein 7056 Unfälle mit Radfahrern gab es 2009. 2010 zeigt die Tendenz weiter nach oben. Grund: Immer mehr Berliner steigen aufs Rad, weichen auf Gehwege aus oder müssen sich den knappen Platz mit Autos teilen. Deshalb fordert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC): "Wenn Radwege nicht ausreichen, muss man auf Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt die rechte Spur ganz für Radfahrer freigeben", so die Vorsitzende Sarah Stark. Sie fordert mehr Kontrollen parkender Autos auf Radwegen und Tempo 30 an Unfallschwerpunkten.Berlin ist eine Riesen-Radfalle. Besonders schlimm: Die Karl-Liebknecht-Straße, Richtung Unter den Linden. Hier hört plötzlich der Radweg auf, Radler werden an der Ampel Spandauer Straße schier zerquetscht. Angst müssen sie auch in Weißensee auf der Berliner Straße haben, auch hier gibt's hinter der Greifswalder keinen Radweg mehr.Mehr Beispiele gefällig? Die Schönhauser Allee, Ecke Torstraße. Komplett unübersichtlich, allerhöchste Crash-Gefahr. Oder die Leipziger Straße Richtung Potsdamer Platz. Dreispurig, viele Autos, kein Radweg. Der existiert zwar in Alt-Moabit Richtung der JVA, ist aber winzig klein.Mehr Radwege müssten also schnellstens her. Laut Stadtentwicklungsverwaltung wird derzeit an einem Verkehrsplan gearbeitet. Für den Zeitraum 2015 bis 2025 ...------------------------------BU: Prenzlauer Allee, Ecke Mollstraße: Zweiräder und Autos konkurrieren.
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