Vergewaltigt, missbraucht, getötet

In Berlin werden 23 Straftäter entlassen

Sie haben Frauen vergewaltigt, Kinder missbraucht. Manche von ihnen haben getötet: Sicherungsverwahrte in Berlin. Obwohl sie weiter eine Gefahr darstellen, werden 23 von ihnen aus der Haft entlassen.

BK
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Sechs sind schon frei. Der Erste war Rainer P. (53). Er hatte 1993 einen Obdachlosen im Vollrausch erschlagen. Auch Frauen- und Kindermörder Jürgen B. (69, drei Opfer) ist entlassen, obwohl er lieber in der Sicherungsverwahrung geblieben wäre.

Noch dieses Jahr wird über die Entlassung von zusätzlich sieben Häftlingen entschieden. Zehn weitere kommen bis 2018 raus. Dann ist Schluss.

Die Ex-Sicherungsverwahrten leben in Wohnheimen, dürfen keinen Alkohol trinken und müssen je nach Straftat bestimmte Plätze meiden. Außerdem werden sie von der Polizei streng überwacht. Trotzdem ist so ein Schreckensfall wie in Dortmund nie auszuschließen. Bisher hatte Berlins Justiz Glück. KEI

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