Dem Mann wird Beihilfe zum schwerem Raub vorgeworfen. Laut den Ermittlern wird er verdächtigt, den Tätern ein Tatauto und die zum Öffnen des Geldtransporters nötigen Hydraulikwerkzeuge beschafft zu haben. Sie beschreiben ihn als mutmaßlichen „Logistiker“ der Gruppe. Neben Ermittlungen hätten auch „geständige Angaben“ eines Mitbeschuldigten zu dem Mann geführt.
Ob es sich bei diesem Mitbeschuldigten um einen in der vergangenen Woche gefassten mutmaßlichen Täter handelt, war zunächst unklar. Dessen Verhaftung war am Montag bekannt geworden. Der 38-Jährige soll am 19. Oktober zusammen mit vier anderen Männern den Geldtransporter überfallen und ausgeraubt haben. Auf der Flucht schossen die Männer auf ein Polizeiauto, das sie verfolgte. Dem 38-Jährigen wird deshalb neben dem schwerem Raub auch versuchter Mord vorgeworfen.
Der 38-Jährige soll mit einem der polizeibekannten arabischstämmigen Clans in Beziehung stehen. Ob auch der zweite Verdächtige diesen Kreisen zugerechnet wird, teilte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht mit.
Obwohl es den Tätern gelungen war, den Geldtransporter aufzubrechen und vor Eintreffen der Polizei einen hohen Betrag in ihr Auto zu laden, gingen sie am Ende leer aus. Einen Teil der Beute verloren sie, weitere Geldkisten ließen sie auf der Flucht vor der Polizei in einem Auto liegen. (dpa)
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