Nach monatelanger Verzögerung

XXL-Radwege: Im September soll es endlich losgehen

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg setzt sich über Einwände der Feuerwehr hinweg.

BK
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Radweg de luxe: In der Hasenheide soll Berlins erster geschützter Radstreifen entstehen.  

Radweg de luxe: In der Hasenheide soll Berlins erster geschützter Radstreifen entstehen.  

© Sen UVK, Boomimages 

Wie der rbb berichtet, hält der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), Einwände der Feuerwehr gegen die verbreiterten Radspuren für wenig stichhaltig. Denn dort, wo die breiten Radwege hinsollen, stünden jetzt parkende Autos - für die Feuerwehr und deren Einsatzwagen ergäben sich somit keine Verschlechterungen im Vergleich zur bestehenden Situation.

Ursprünglich sollten die neuen Radwege unmittelbar nach Ende der Frostperiode angelegt werden. Die Feuerwehr argumentierte, ihrer Einsatzwagen könnten womöglich nicht mehr nahe genug an brennende Häuser heranrücken, um im Notfall Menschen über Drehleitern zu retten. Auch wurde angeführt, die Poller am Rande der Radwege könnten Einsatzfahrzeuge beschädigen.

Außer dem Pilotprojekt an der Hasenheide ist vorgesehen, die verbreiterten Radwege in der Frankfurter Allee in Friedrichshain, am Kottbusser Damm in Kreuzberg und in der Karl-Marx-Straße anzulegen. (Red.)

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