Die Zukunftsplanung beim Bundesliga-Zweiten läuft. Mit Kreisläufer Johan Koch ist Ersatz für Nacho Jiminez (Kreuzbandriss) da, Rückraum-Kanonier Stipe Mandalinic kam schon vor Weihnachten. Jetzt ist klar, dass der Trainer, der im Dezember 2016 für Erlingur Richardsson übernahm, bleibt.
Petko hat viel zu tun
Petkovic: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen. Viele waren skeptisch, ob zwei so sture Menschen und schwierige Leute wie Bob Hanning und ich funktionieren können, aber das klappt gut.“
Muss es auch. Denn Petko hat viel zu tun. Mitten in der Saison muss er fast von vorn anfangen. Durch den Wechsel von Top-Star Petar Nenadic zum neuen Jahr nach Veszprem (Ungarn) brauchen die Füchse ein neues Spielsystem. Das alte war zu sehr auf den Serben zugeschnitten.
„Ich will mit mehreren Rückraum-Shootern agieren"
Wie gut die Füchse die neuen Ideen schon einstudiert haben und ob das System auch ohne Paul Drux (sollte eine zentrale Rolle darin spielen) funktioniert, wird sich am Mittwoch zeigen. Drux hatte sich bei der EM einen Meniskusriss zugezogen, wurde erfolgreich operiert und fehlt drei Monate.
Petkovic (61) ist trotzdem guter Dinge: „Wir haben genug gute Leute. Wir müssen es schaffen, auch ohne Nenadic und Drux eine kompakte Mannschaft zu bilden.“ Sein Plan: „Ich will mit mehreren Rückraum-Shootern agieren. Drago Vukovic ist gelernter Spielmacher, er wird verstärkt wieder diese Rolle übernehmen.“
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