Baltimore US-Medien schlagen Alarm: Oralsex ist die Hauptursache für Mund- und Rachenkrebs! In den letzten 30 Jahren ist die Anzahl der Erkrankungen um 225 Prozent gestiegen. Eine US-Studie der Universität von Ohio behauptet, dass mit jedem Fellatio-Partner auch das Krebsrisiko steigt.Doch Experte Dr. Ingo Nindl (46), Forschungsleiter an der Charité warnt eindringlich vor einer Panikmache: "Die Studie orientiert sich an den momentanen Aussagen und dem aktuellen Krankheitsbild von 100 Patienten. Das Ergebnis ist vorerst ein Schätzwert - der oftmals überinterpretiert wurde!"Die US-Forscherin Maura Gillison hatte Krebskranke nach ihren Sexual-Praktiken und Anzahl der Liebhaber befragt: "Je mehr Partner jemand hat, bei denen er Oralsex ausführt, desto höher ist das Risiko auf Mund und Rachenkrebs." Bei sechs verschiedenen Partnern stieg das Risiko um das Achtfache.Klar ist, die Hauptgründe für Krebserkrankungen in Mund und Rachen bleiben Alkoholkonsum und Rauchen. Doch: "Um Infektionen generell zu vermeiden, ist es besonders wichtig auch beim Oralverkehr Kondome zu benutzen", sagt Dr. Nindl.
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