0 Pfennig Ablöse kostete der Schweizer Meistercoach die Eisernen, als sie ihn zu Beginn der Spielzeit 18/19 unter ihre Fittiche nahmen. Gut, heutzutage wird ja eher in Euro gezahlt. Aber heutzutage sind Ablösesummen für Trainer in der Branche ja auch nichts außergewöhnliches mehr.
3 Titel zieren seinen Weg als Trainer. 2017 holte er mit dem FC Basel das Double, ein Jahr zuvor die Meisterschaft. Sein morgiger Kontrahent Adi Hütter gewann 2019 den Titel bei den Eidgenossen. Das Double sicherte sich der Voralberger in Österreich mit RB Salzburg (14/15). Also dort, wo das Brauseimperium keinen nennenswerten Widerstand bekommt.
3 Mal schmiss sich Fischer in Schale. Er passt zwar wie maßgeschneidert nach Köpenick, bevorzugt aber ebenso wie Jürgen Klopp, der das auch in der Champions League so handhabt, den Arbeitsanzug der Übungsleitergilde. Bei seiner Vorstellung, bei der Mitgliederversammlung und beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt nach dem Aufstieg veredelte er seine Jeans durch ein Jacket.
4 Trainerstationen stehen in der Vita von Urs Fischer. Nur vier! In Zürich zeichnete er vom 19. April bis zum 12. März verantwortlich. In Thun war er vom 1. Januar 2013 bis zum 17. Juni 2015 verantwortlich. In Basel stand er vom 1 Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 an der Seitenlinie.
8 Mal kreuzten sich die Wege des Schweizers mit Frankfurts Trainer Adi Hütter. Wobei meist der Urs lachte. Die Bilanz in der Schweiz lautete 4 Siege, ein Remis drei Pleiten. Wobei Basel zu Hause gegen die Berner sogar 10 von 12 möglichen Punkten holten. Das eine Remis leistete sich der FCB neun Runden vor Schluss, als er bereits 17 Zähler Vorsprung hatte. Ein gutes Omen für das morgige Duell.
41 verschiedene Trainer hatten die Köpenicker seit der Vereinsgründung am 20. Januar 1966.
44 Spiele absolvierten die Eisernen bislang unter Urs Fischer. Der einzige Kicker, der in allen Pflichtspielminuten auf dem Feld stand war Keeper Rafal Gikiewicz. Dicht dran ist auch Marvin Friedrich, der wegen eiern Sperre ein Pokal-Match (Halberstadt) und ein Erstligaspiel (Augsburg) verpasste.
452 Tage ist Fischer im Amt, liegt damit auf Rang 13 der Gilde der Köpenicker Übungsleiter, die von Uwe Neuhaus mit 2567 Tagen am Stück angeführt wird. Sollte der Schweizer seinen Kontrakt bis zum 30. Juni 2021 erfüllen dürfen, macht er mit dann 1096 Tagen einen Riesensatz auf Rang fünf. Vor ihm lägen dann nur noch Georgi Wassilew (1199), Karl Schäffner (1287) und Heinz Werner (2390). Vielleicht muss man auch Karsten Heine mit einrechnen, der in zwei Amtsperioden auf 1361 Tage kam.
Übrigens: Bislang war seine durchschnittliche Verweildauer auf einem Chefsessel genau 1,77 Jahre. Also umgerechnet 646 Tage. Der wäre am 7. April 2020, kurz vor dem Rückrundenspiel in Mönchengladbach, erreicht...
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